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Die Kandidaten der Freien Wählergemeinschaft Neuching (sitzend, v. l.): Josef Bartl (5), Rosi Klimek (10), Markus Hopfner (8), Annette Gschwendtner (Ersatz), Corinna Aulehner (6) und Stefan Kressirer (7) sowie (hinten, v. l.) Manfred Mittermaier (1), Markus Lanzl (2), Markus Reichenender (3), Pascal Gschwendtner (9), Hans Schindlbeck jun. (4), Albert Kressirer (12) und Andreas Fellermair (11). Nicht auf dem Bild Bild: Christoph Vilgertshofer (13) und Michael Haberthaler (14).

Amtierende Räte besetzen die ersten Plätze

Freie Wählergemeinschaft Neuching: Erfahrenes Trio an der Spitze

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Ein erfahrenes Gemeinderatstrio führt die Liste der Freie Wählergemeinschaft Neuching für die Kommunalwahlen 2020 an. 

Oberneuching– Mit derzeit vier Plätzen ist die Freie Wählergemeinschaft Neuching (FWN) im Gemeinderat vertreten. Kurz vor Ende der Legislaturperiode steht noch ein Wechsel an. Den Posten von Martin Wittmann, der aus gesundheitlichen Gründen zurücktritt, soll Josef Bartl als Nachrücker übernehmen (wir berichteten). Am Donnerstag stand jedoch die Aufstellung der Liste für die bevorstehenden Kommunalwahl im Frühjahr 2020 auf dem Programm. Die Wählergemeinschaft traf sich dafür beim Alten Wirt in Oberneuching.

Zusammenschluss von Bürgern, die sich kommunalpolitisch engagieren wollen

Gemeinderat Manfred Mittermaier blickte zu Beginn in die Vergangenheit zurück und gab einen kleinen Ausblick auf die Zukunft. Die Freie Wählergemeinschaft Neuching sei ein parteiunabhängiger Zusammenschluss von Bürgern, die sich kommunalpolitisch engagieren wollen. „Wir setzen uns für die Gestaltung unserer Heimat und unserer Lebensqualität ein“, so Mittermaier. Besonders im „Pufferbereich zwischen Flughafen und Messe, zwischen Großstadt und Großer Kreisstadt“ müsse man sein Lebensumfeld selbst gestalten und dürfe das nicht anderen überlassen. Der ländliche Charakter, das kulturelle Leben und die Vereine im Ort müssen erhalten und gefördert werden. In den vergangenen sechs Jahren war die FWN am Erfolg größerer Projekte beteiligt, darunter die Neugestaltung der Ortsmitte von Oberneuching, die Erweiterung der Kinderkrippe, das Gewerbegebiet Lüßwiesen, das Baugebiet am Kampelbach und der Straßenausbau. „Aber keine Angst, es wird in den kommenden sechs Jahren nicht langweilig“, meinte Mittermaier.

Keine Kandidaten waren gesetzt

Momentan sei die Mehrzweckhalle in Planung, bis 2022 gehe es an die Umsetzung. „Und dann muss sie auch belegt werden“, sagte er. Auch der Flächennutzungsplan wird derzeit neu aufgestellt, und eine Erweiterung des Gewerbegebiets müsse genauso ins Auge gefasst werden wie die Neuanschaffung von Feuerwehrfahrzeugen. Bei der Straßen- und Gehwegesanierung stehen ebenfalls Projekte an, vor allem die Münchner Straße in Niederneuching müsse in Angriff genommen werden.

Die anschließende Wahl der Liste ging relativ schnell vonstatten, es gab keine vorab gesetzten der insgesamt 14 Kandidaten auf der Liste. Beim Auszählen kam es noch zu einer Stichwahl zwischen Hans Schindleck jun. und Josef Bartl, die zugunsten Schindlbecks ausging. Im Ergebnis steht Mittermaier auf Platz 1, Markus Lanzl auf Platz 2 und Markus Reicheneder auf Platz 3 – allesamt bereits im Gremium vertreten. Es folgen Hans Schindlbeck jun. und Josef Bartl. Damit geht ein kommunalpolitisch erfahrenes Team an den Start.

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