Gleich vier Hinweisschilder wurden am Steg am Lüßer Weiher angebracht, die auf mögliche Gefahren hinweisen. Rund um den Weiher gibt es weitere Warnhinweise – allesamt Teil des neuen Sicherheitskonzepts.
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Gleich vier Hinweisschilder wurden am Steg am Lüßer Weiher angebracht, die auf mögliche Gefahren hinweisen. Rund um den Weiher gibt es weitere Warnhinweise – allesamt Teil des neuen Sicherheitskonzepts.

Ufer, Hinweise, Treppe: Umsetzung des Sicherheitskonzepts in den letzten Zügen

Großer Schilderwald am kleinen Lüßer Weiher

  • vonDaniela Oldach
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Die Idylle ist am Lüßer Weiher nach wie vor gegeben, doch auf dem kleinen Areal hat sich auch ein großer Schilderwald breit gemacht. Schuld daran ist das Sicherheitskonzept, das die Gemeinde Neuching in Auftrag gegeben hat

Lüß – Christian Steiner (WGN) erkundigte sich nun im Gemeinderat nach dem aktuellen Stand. Schließlich stehe die Badesaison vor der Tür.Die Arbeiten liegen in den letzten Zügen, informierte Bürgermeister Thomas Bartl (CSU) das Gremium. Es müsse zwar noch eine Treppe installiert werden, das Fundament dafür sei aber schon fertig. Martin Schwarzenbeck (CSU), dessen Unternehmen HasnBau diese Arbeiten ausgeführt hat beziehungsweise noch ausführen wird, versicherte, dass die Treppe demnächst kommen werde.

Gleich vier Hinweisschilder wurden am Steg angebracht, die auf mögliche Gefahren hinweisen: Man könne ausrutschen, fallen oder unter Wasser aufschlagen.

Auch der Einstieg zum Gewässer sollte so sicher und abgeflacht wie möglich gestaltet werden – selbstverständlich inklusive der entsprechenden Beschilderung an den dortigen Steinen. Das Ufer wurde befestigt und Pflegemaßnahmen durchgeführt. Jetzt steht nur noch die Abnahme durch Anwalt Dr. Georg Krafft aus München auf dem Programm. Er hat das Sicherheitskonzept erstellt, das die Gemeinde rund 10 000 Euro gekostet hat. Erst danach ist baden, sonnen, spielen und erholen am Lüßer Weiher möglich, ohne dass die Gemeinde im Falle eines Falles verklagt werden kann.

Dritter Bürgermeister Manfred Mittermaier (FWG) hatte noch eine weitere Idee. Ein Schild mit dem Hinweis „Warnung vor den Schildern“ wäre doch eine gute Ergänzung, merkte er sarkastisch an. „Dass das natürlich ein Irrsinn ist, darüber sind wir uns alle einig“, brachte Bürgermeister Bartl die Umsetzung der Beschilderung auf den Punkt. Aber ihm zufolge sei es nun mal „modern, alles und jeden zu verklagen“. Und um auf Nummer sicher zu gehen, sei der Gemeinde keine andere Wahl geblieben, als das Konzept umzusetzen.

do

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