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Die ÜWG Neuching will sich parteiunabhängig für die Gemeinde einsetzen (stehen, v. l.) Christian Srbeny, Martin Fink, Andreas Krznar, Florian Fink, Franz Mair jun., Martin Hainzl und Robert R iexinger sowie (sitzend, v. l.) Martina Rauth, Doreen Sedlmeir, Markus Sedlmeir, Monika Mair und Katharina Mair.

Familienreferent Sedlmeir als Spitzenkandidat

ÜWG Neuching: 14 Kandidaten für eine verantwortungsvolle Aufgabe

Familienreferent Markus Sedlmeir führt die Gemeinderatsliste der ÜWG Neuching an. 14 Kandidaten stellen sich zur Wahl.

Niederneuching – Spitzenkandidat der Überparteilichen Wählergemeinschaft (ÜWG) Neuching ist der 40-jährige Gemeinderat Markus Sedlmeir. In der Aufstellungsversammlung im Niederneuchinger Schützenstüberl wurde der Kfz-Sachverständige auf den ersten Platz der Gemeinderatsliste gewählt. Damit wurde sein vor der Wahl geäußerter Wunsch, einen „guten Listenplatz“ zu bekommen, erfüllt. Der verheiratete Vater von zwei Kindern bedankte sich für das in ihn gesetzte Vertrauen.

Offen für Neumitglieder und nicht parteigebunden

Wie Sedlmeir ausführte, sei die Gruppierung „offen für Neumitglieder“ und nicht parteigebunden. Im Gemeinderat gehe es darum, Entscheidungen für die Bürger zu treffen. Sedlmeir ist ehrenamtlich auf verschiedenen Ebenen tätig, seit 2008 im Gemeinderat vertreten und bekleidet dort das Amt des Familienreferenten. „Ich würde gern weiter dieses Amt übernehmen“, meinte der ÜWG-Spitzenkandidat mit Blick auf die Zukunft.

„Man lernt viele neue Themen kennen“

Er lobte die „faire und sachorientierte Zusammenarbeit“ im Gemeinderat. Es sei vieles umgesetzt worden oder in Arbeit. „Einige Projekte sind am Laufen“, sagte er. Diese gelte es, gemeinsam fertig zu stellen. „Man lernt auch viele neue Themen kennen“, berichtete Sedlmeir. Die Arbeit im Ratsgremium sei zudem eine „verantwortungsvolle Aufgabe“. Stolz war er auf die Liste und die große Einsatzbereitschaft des Kandidatenteams. Schön sei auch, dass man einige Frauen gewonnen habe. Einen eigenen Bürgermeisterkandidaten stellt die ÜWG jedoch nicht.

Rätin Monika Mair belegt Platz 2. Die 53-Jährige ist selbstständig und hat ein Catering-Unternehmen in der Gemeinde. Die Arbeit im Gremium mache „recht viel Spaß“, deshalb habe sie sich entschieden, erneut anzutreten. Auf den dritten Listenplatz wurde der 41-jährige Florian Fink gewählt, der sich seit Jahrzehnten bei der ÜWG engagiert.

Kinder- und Jugendprojekte, Familienangebote und Vereinswesen

Der Einsatz für die Gemeinschaft, Kinder- und Jugendprojekte, die Pflege und der Ausbau von Familienangeboten, das Vereinswesen mit Theaterspiel, Sport, Feuerwehr und Maibaumvereinigung wurden als Schwerpunkte in der Vorstellungsrunde genannt. Auch das Einbringen neuer Ideen sowie das grundsätzliche Interesse an Kommunalpolitik ohne parteipolitische Ausrichtung, sondern eine rein an Sachthemen orientierte Mitarbeit wurden hervorgehoben.

Insgesamt wählte die Versammlung ein 14-köpfiges Kandidatenteam und drei Ersatzleute. Die Reihung wurde über das Häufel-Prinzip in der Wahl festgelegt.  vev

Die ÜWG-Kandidaten

Markus Sedlmeir, Monika Mair, Florian Fink, Andreas Krznar, Franz Mair jun., Christian Srbeny, Anna Glück, Andreas Riexinger, Doreen Sedlmeir, Martin Hainzl, Martin Fink, Martina Rauth, Katharina Mair und Erich Hösl. Ersatz: Nico Fuchs, Lukas Formanek und Andreas Eichner.

Vroni Vogel

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