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Fröhliche Gesichter: So einfach kann Kontakte knüpfen sein, zeigt uns hier Sandra Schleier mit ihrem Töchterchen Frida (r.).

Neugeborenenpfang: Babys und Eltern treffen sich im Pfarrheim

Netzwerken mit Sekt und Spielzeug

Oberneuching – Viel zu tun hatte der Storch im vergangenen Jahr in der Gemeinde Neuching. Es gab gleich 35 Mal Nachwuchs. Vier Elternpaare durften sich sogar über Zwillinge freuen.

„Das war absoluter Rekord. So viele Kinder kamen noch nie in einem Jahr bei uns zur Welt“, freute sich Bürgermeister Hans Peis, der die Babys und natürlich auch deren Mamas und Papas zum Neugeborenenempfang ins Pfarrheim eingeladen hatte. Rund 20 Familien kamen und verbrachten gesellige Stunden. Vor vier Jahren hatte Familienreferent Markus Sedlmeir die Idee zum Neugeborenenempfang geboren. Er war selbst Vater von Laura geworden.

„Für viele Bürger, die nicht in Neuching aufgewachsen sind, ist es eine gute Gelegenheit, sich kennenzulernen“, so Peis. Kindergarten-Leiterin Beate Tilge stellte die Betreuungsmöglichkeiten des gemeindlichen Kindergartens St. Martin mit Krippe, Kindergarten und Hort vor. Aber auch untereinander möchten sich engagierte Eltern helfen. So haben einige Mamas angeregt, einen Arbeitskreis Familie gründen zu wollen. Regelmäßige Treffen, das Organisieren eines Kinderkleidungsbasares und vieles mehr soll dabei realisiert werden.

In trockenen Tüchern scheint wieder das Eltern-Kind-Programm (EKP) zu sein. Wegen mangelnder Nachfrage waren die Spielstunden für die Kleinsten vom Krabbel- bis zum Kindergartenalter im Pfarrheim gestrichen worden. Beim Neugeborenenempfang trugen sich spontan einige Elternpaare in die Liste ein, so dass laut Peis künftig wieder mindestens ein Kurs vom katholischen Bildungswerk im Pfarrheim angeboten werden soll. Start soll bereits nach den Osterferien sein. Interessierte, sowohl für den Arbeitskreis als auch für den EKP-Kurs, können sich bei Sedlmeir oder im Rathaus Oberneuching melden.

Die Mädchen und Buben interessierte das alles noch nicht. Sie vergnügten sich viel lieber auf der großen Spielfäche mit den Spielsachen des Kindergartens. Zur Stärkung gab es für die Erwachsenen Kaffee und Kuchen, Sekt sowie erfrischende Getränke. Um die Bewirtung, die die Kommune übernahm, kümmerten sich die Ministranten mit Oberministrantin Veronika Schindlbeck.

Jede Mama durfte eine Rose mit nach Hause nehmen. Und die Kleinen bekamen rote Lätzchen, die mit dem Gemeindewappen bestickt sind. „Ich freue mich über die positiven Rückmeldungen. Wir haben sogar noch eine Karte und eine E-Mail bekommen“, sagte Rathauschef Peis.  do

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