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Eine Sportanlage, viele Wünsche

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Von: Daniela Oldach

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Unter anderem ein Beachvolleyballfeld könnte auf einer Grundfläche von 2500 Quadratmetern nahe des Obstlehrgartens zwischen Ober- und Niederneuching entstehen.
Unter anderem ein Beachvolleyballfeld könnte auf einer Grundfläche von 2500 Quadratmetern nahe des Obstlehrgartens zwischen Ober- und Niederneuching entstehen (Symbolfoto). © dpa / Daniel Karmann

Vom Schießstand zur Stockbahn: Die Neuchinger Vereine erhoffen sich vom Neubau zwischen Ober- und Niederneuching so einiges.

Neuching – Eine vielfältige Nutzung der Sportanlage und des geplanten Vereinsheims auf der Fläche zwischen Ober- und Niederneuching wünschen sich die gemeindlichen Vereine. Das ist das Credo einer Besprechung mit den Klubs und Verbänden aus der Gemeinde.

Vizebürgermeister Martin Bichlmaier (SPD) informierte in der Gemeinderatssitzung über die Zusammenkunft. Auf einer Grundfläche von 2500 Quadratmetern nahe des Obstlehrgartens könnten Tennisplätze, ein Fußballfeld (eventuell mit Kunstrasen), ein Beachvolleyballplatz sowie eine Anlage fürs Bogenschießen entstehen. Hinzu kommt eine Zweifach-Sporthalle mit Vereinsheim, das von den Klubs bei Bedarf selbst betrieben werden soll.

Geplant sind außerdem eine Terrasse sowie ausreichend Parkmöglichkeiten. Der Bebauungsplan ist seit Juli rechtskräftig.

Die Kindergruppe des Gartenbauvereins wünscht sich einen Mehrzweck- oder Turnraum für rund 20 bis 25 Kinder. In abschließbaren Schränken sollen die Spielsachen verstaut werden. Schießstände im Keller regte der Schützenverein Edelweiß Oberneuching an, falls in den nächsten Jahren bei dem einen oder anderen Wirt ein Schießbetrieb nicht mehr möglich sein sollte. Eine Halle mit mindestens vier Bahnen wäre der Wunsch der Stockschützen. Und auch eine Kombination mit den Bogenschützen wäre eine Option. Die Nutzung der Halle für Feste, ein Musik-Proberaum, ein Schulungsraum sowie eine Bühne für Theateraufführungen wurde. ebenfalls angesprochen. Und wer kümmert sich um Organisatorisches, beispielsweise die Reinigung? All diese Punkte sollen in einer Zusammenkunft im Januar diskutiert werden.

Um die Planungen kümmert sich das Architekturbüro Pfletscher und Steffan. Es hat den Architektenwettbewerb gewonnen. Das Münchner Unternehmen beziffert die Kosten auf rund 3,9 Millionen Euro und hat für seine Arbeiten Honorarzone drei angesetzt. Das bedeutet, dass die Summe für die Architektenleistung bei 400 000 bis 450 000 Euro brutto liegt.

Einstimmig erteilte der Gemeinderat dem Büro den Auftrag. Mit der Vorplanung soll Anfang Januar begonnen werden. Das Baugutachten soll bis dahin fertig sein. Auftragsvergabe könnte im Jahr 2020 erfolgen.

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