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Neuchinger Sporthalle: Notunterkunft im Katastrophenfall?

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Von: Bernd Heinzinger

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Zwischen Isarkanal und
 Kreisstraße entsteht die neue Neuchinger Sporthalle. Sie soll für den Katastrophenfall als Notunterkunft dienen.
Zwischen Isarkanal und Kreisstraße entsteht die neue Neuchinger Sporthalle. Sie soll für den Katastrophenfall als Notunterkunft dienen. © Rainer Schmitt Landschaftsarchitekten

Die Neuchinger Sporthalle soll ein Stromaggregat bekommen, um im Notfall zur Notunterkunft zu werden. Die Arbeiten an dem Neubau schreiten voran.

Neuching – Der Neubau der Neuchinger Sporthalle schreitet voran. Ist sie erst fertig, soll die Halle im Katastrophenfall als Notunterkunft dienen. Dafür braucht’s eine Stromversorgung von außen.

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Gemeinderat Markus Sedlmeir (ÜWG) hatte angeregt, dass die Sporthalle so vorbereitet werden solle, dass im Katastrophenfall eine Versorgung über ein Stromaggregat von außen möglich sei. Denn in diesem Falle würde die Halle als Notunterkunft dienen. Vom zuständigen Ingenieurbüro für Elektroplanung kam der Hinweis, dass dies grundsätzlich möglich sei und man die Kosten bei der ausführenden Firma anfragen werde. Von Seiten der Gremiumsmitglieder folgten lobende und zustimmende Worte für Sedlmeirs Vorschlag.

In naher Zukunft soll es zudem eine Überprüfung geben, ob eine derartige Umrüstung auch für das Rathaus und die Freiwillige Feuerwehr kommen könne. In der Ratssitzung betonte Bürgermeister Thomas Bartl (CSU) dazu: „Bei einer Nachbargemeinde gibt es bereits ein Konzept für die Feuerwehren. Wir wären damit im Fall der Fälle noch besser als jetzt bereits gerüstet.“

Bartl präsentierte zudem einen aktuellen Sachstandsbericht zur Sporthalle. Ein kleiner Meilenstein fand demnach am 20. September statt, als die letzten Teile des Fassadengerüsts verschwanden und damit ein Ende der Arbeiten am Äußeren des Gebäudes eingeleitet wurde. Derzeit verlegen die Arbeiter noch verschiedene Leitungen, unter anderem fürs Wasser an den Tennisplätzen und die Wärme zum Kinderhaus. Ende September sind zudem die Landschaftsbauarbeiten für die Außenanlagen gestartet.

Im Inneren der Sporthalle ist weiterhin eine Menge los. Die Rohinstallationen sind weitestgehend abgeschlossen, zuletzt wurde in vielen Räumen der Estrich verlegt. Eine Ausnahme dabei bilden die Sporthalle und der Mehrzweckraum, dort wird ein elastischer Schwingboden eingebaut.

Der Gemeinderat stimmte in der Sitzung über zwei weitere Vergaben ab. Die Fliesen- und Plattenarbeiten kosten beim günstigsten Angebot rund 160 000 Euro brutto und liegen damit gut 35 000 Euro über der einstigen Kostenberechnung. Der Belag von drei Tennisplätzen als Sandplätze im herkömmlichen Sinn schlägt mit knapp 84 000 Euro brutto zu Buche. Früher gab es seitens der Tennisabteilung die Planung, alle Plätze als Allwettervarianten zu realisieren. „Dabei wären die Kosten höher gewesen, jetzt bewegen wir uns im Großen und Ganzen etwas unter der Berechnung“, sagte Bartl.

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