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Das größte Projekt der Gemeinde Neuching ist derzeit der Bau der Sporthalle. Unsere Grafik zeigt den geplanten Eingangsbereich.

Sporthalle, Tennisplätze und Platz für Kultur

Neues Neuchinger Freizeitzentrum lässt keine Wünsche offen

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Sporthalle, Tennisplätze, Platz für Kultur und mehr: Der Gemeinderat Neuching hat die Planungen für das neue Freizeitzentrum genehmigt.

Neuching– Einen eigenen Bauantrag muss auch die Gemeinde Neuching einreichen, wenn sie Gebäude errichten will. Die Zustimmung für den Bau einer Zweifachturnhalle mit Vereinsheim war im Gemeinderat freilich nur eine Formsache. Architekt Alexander Pfletscher vom Unternehmen PSA Pfletscher und Steffan Architekten aus München stellte den Räten nochmals ausführlich die Planungen vor, die schlussendlich einstimmig abgesegnet wurden.

Gelegen zwischen Ober- und Niederneuching

Auf dem Areal nahe des Obstlehrgartens an der Kreisstraße ED 5 zwischen Ober- und Niederneuching soll auch der Tennisverein eine neue Heimat bekommen. Geplant sind neben der Halle vier Tennisplätze, zwei Ballwände, ein Ballfangzaun und ein kleines Wirtschaftsgebäude. Zahlreiche Stellplätze im Freien bieten genügend Parkmöglichkeiten. „Es können außerdem auch größere Busse das Areal befahren, ohne dass sie wenden müssen“, erklärte Pfletscher. Freiflächen können zudem für Festivitäten genutzt werden, wie beispielsweise fürs Aufstellen eines Bierzelts.

Alle Etagen der Sporthalle werden barrierefrei erschlossen

Herzstück ist die Sporthalle. Alle Etagen werden barrierefrei erschlossen. Im Untergeschoss befinden sich neben den Spielfeldern die Umkleiden, ein Stuhllager mit einer Kapazität von bis zu 400 Stühlen, Platz für einen Jugendraum sowie die Möglichkeit, später eventuell einen Schießstand für die Schützen zu installieren. Auch die Technikräume hat Pfletscher dort untergebracht. Geheizt werden soll mittels einer Pelletheizung, die so groß dimensioniert wird, dass sie auch später den geplanten Kindergarten mitversorgen kann.

Ein größeres Foyer im Erdgeschoss kann vielfältig genutzt werden, beispielsweise für kulturelle Veranstaltungen. Ausreichend Toiletten sind ebenfalls eingeplant, darunter auch eine behindertengerechte Toilette.

Das Vereinsheim kann separat vom Sportbetrieb genutzt werden

Im Vereinsheim können bis zu 100 Gäste bewirtet werden. Es wird so konzipiert, dass es separat vom Sportbetrieb genutzt werden kann. Für die Zubereitung von Speisen hat Pfletscher eine rund 23 Quadratmeter große Küche vorgesehen.

Ratsmitglied Martin Schwarzenbeck (CSU) schlug vor, dabei satiniertes Glas anzubringen, damit die Küche von außen nicht so einsehbar ist. Ein Lagerraum, beispielsweise für Getränke, ist nach Ansicht von Monika Mair (ÜWG) sinnvoll. Mit einer Tür zwischen dem Vereinsbüro und dem Vereinsheim wäre dies gelöst. Zudem gibt es eine großzügige Zuschauertribüne, und neben dem Treppenhaus ist in dem Gebäude auch ein Aufzug vorgesehen. Der Gymnastik-, Yoga- und Fitnessbereich befindet sich im Obergeschoss – ebenso eine Tribüne, ein Raum für eine offene Nutzung (beispielsweise Umkleideraum für das Theater) und ein Mehrzweckraum.

Der Neubau der Sporthalle

steht in der Sitzung am Dienstag, 11. Februar, um 19.30 Uhr im Rathaus Oberneuching erneut zur Debatte. Es wird über die Objektbeschreibung bezüglich Bauweise und Ausstattung beraten.

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