Mehrfamilienhaus am Kampelbach in Niederneuching

Günstiges und barrierefreies Wohnen

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Die Weichen für das kommunale Mehrfamilienhaus am Kampelbach in Niederneuching mit sechs Wohneinheiten sind gestellt.

Neuching Bauamtsleiter Erhard Huber stellte im Gemeinderat die Planung vor, die Architekt Sebastian Habermeyer aus Freising erstellt hatte. Der Entwurf wurde genehmigt. Nächster Schritt ist die Einreichung eines Bauantrags durch die Kommune.

Im Erdgeschoss entstehen zwei rund 90 Quadratmeter große Vier-Zimmer-Wohnungen, deren Terrassen nach Westen ausgerichtet sind. Standardmäßig ist in den Bädern eine Badewanne vorgesehen. Eine Umrüstung zu einer barrierefreien Dusche ist möglich. In jeder Wohnung befindet sich im Bad außerdem ein Waschmaschinen-Anschluss.

Die Wohnungen sind barrierefrei und haben eine so genannte Bewegungsfläche. Das heißt, auch Rollstuhlfahrer haben keine Einschränkungen. Neben einem Wohnzimmer, einer Küche und zwei Kinderzimmern ist ein kleiner Sanitärraum mit WC, Handwaschbecken und Dusche geplant. Die beiden Vier-Zimmer-Wohnungen im Obergeschoss sind genauso groß und haben Balkone. Im Dachgeschoss sind zwei Drei-Zimmer-Wohnungen (70 Quadratmeter) vorgesehen. In den Bädern sind barrierefreie Duschen geplant. Zu den Balkonen kommen die Bewohner durch großzügige Terrassentüren.

Im Außenbereich werden drei Stellplätze, einer davon barrierefrei, realisiert. Eine Briefkastenanlage, ein Müllhäuschen, Spielflächen sowie eine kleine Sitzgelegenheit sind ebenso angedacht. Mit dem Rad können künftige Bewohner bis zur Münchner Straße auf dem Radweg fahren. Ihre Autos stellen die Mieter auf den zwölf Plätzen in der Tiefgarage ab. Die Breite pro Platz beträgt mindestens 2,70 Meter, einer ist mindestens 3,50 Meter breit und damit behindertengerecht.

Durch eine Schleuse kommt man von der Tiefgarage ins Treppenhaus. Dort sind Abstellkeller, Technik- und Heizungsräume untergebracht. Mit dem Aufzug geht’s zu den Stockwerken. Welche Außenfassade das Gebäude bekommen wird, ist noch nicht entschieden.

Die günstigen Wohnungen sind vor allem für Alleinerziehende und sozial schwache Familien gedacht. Die Baukosten von gut 1,86 Millionen Euro werden mit 30 Prozent durch das Förderprojekt für sozialen Wohnungsbau bezuschusst.  

Rubriklistenbild: © dpa / Bernd Wüstneck

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