Die Wiese nördlich des Wohn- und Geschäftshauses in Niederneuching, wo fünf Wohneinheiten sowie eine Zahnarztpraxis entstehen sollen
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Noch ist es eine Wiese, doch nördlich des Wohn- und Geschäftshauses (terrakottafarbenes Gebäude) sollen fünf Wohneinheiten sowie eine Zahnarztpraxis entstehen.

Bauantrag für Grundstück an der Kirchenstraße in Niederneuching – Details werden geklärt

Zahnarztpraxis und Wohnungen in der Ortsmitte

  • vonDaniela Oldach
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Eine Zahnarztpraxis sowie fünf Wohneinheiten sollen nördlich des Wohn-, Geschäfts- und Ärztehauses in der Niederneuchinger Ortsmitte errichtet werden. Ausführlich wurde darüber im Gemeinderat Neuching diskutiert.

Niederneuching – Doch bevor das Gremium Grünes Licht zum Bauvorhaben an der Kirchenstraße gibt, will man erst noch Details einholen. Deshalb hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, den Bauantrag zurückzustellen. Martin Schwarzenbeck (CSU) war wegen persönlicher Beteiligung von der Beratung und Beschlussfassung ausgeschlossen.

Das insgesamt fast 1400 Quadratmeter große Grundstück ist im Flächennutzungsplan als Mischgebiet eingetragen. Neben den Wohneinheiten und der Zahnarztpraxis sollen eine Tiefgarage mit 18 Parkmöglichkeiten sowie 16 Außenstellplätze errichtet werden. Das sind sogar mehr als gefordert, denn laut kommunaler Stellplatzsatzung wären nur 28 Stellplätze erforderlich.

Nicht ganz eingehalten werden hingegen die laut Rahmenplan benötigten 300 Quadratmeter für eine Wohneinheit, denn es sind nur 278 Quadratmeter. Darauf machte Ratsmitglied Markus Sedlmeir (ÜWG) aufmerksam. Vize-Bürgermeister Martin Bichlmaier (SPD) merkte an, dass im Plan bei einer Wohneinheit eine Küche mit vier Schlafräumen eingezeichnet ist. „Ist das dann eine Wohneinheit?“, fragte er. „Wie können wir das sicherstellen, dass das nicht fünf Apartments werden?“, meinte Dritter Bürgermeister Manfred Mittermaier (FWG).

Rathauschef Thomas Bartl (CSU) schlug schließlich vor, sämtliche Unklarheiten mit dem Landratsamt Erding abzuklären und den Bauantrag bis dahin zurückzustellen. Diesem Vorschlag folgte das Gremium.

Daniela Oldach

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