Bereit für mehr Arbeit: Der Vorstand mit (v. l.) Aleks Rushiti, Katharina Waitzenauer, Christine Hainz, Stefan Albrecht, Kathrin Brauner-Bodenberg, Heinrich Bauer, Thomas Breitfeld, Roswitha Knur, Heike Schweiger und Herbert Knur. foto: seidel

Neue Führung und mehr Arbeit in den Nachbarorten

Berglern - Einen Wechsel gibt es an der Spitze der Nachbarschaftshilfe Berglern. Neuer Vorsitzender ist Heinrich Bauer, auf den mehr Arbeit zukommt. Denn der Verein will sein Engagement sowohl in der Heimatgemeinde als auch in Langenpreising und Wartenberg ausbauen.

Nach sechs Jahren im Amt hatte Andreas Hilden aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidiert. Laut seinem Rechenschaftsbericht ist die Arbeit des Vereins mit derzeit 68 Mitgliedern, davon 50 Aktiven, gewachsen. So wurden im vergangenen Jahr mit 321 Kilometern zwar 130 weniger gefahren als 2009. Dafür gab es 50 Einsatzstunden mehr, und die Ehrenamtlichen waren an 242 Tagen im Einsatz.

Die Einsatzgebiete haben sich bereits stark verlagert. Nur sechs Prozent der Hilfen fanden 2010 in Berglern statt (Vorjahr 41 %) , die Einsätze in Langenpreising stiegen dagegen auf 27 Prozent (17 %) und in Wartenberg auf 67 Prozent (41 %). Kein Einsatz sei mangels Helfer abgelehnt worden, berichtete Hilden. Die Verlagerung in die Nachbargemeinden erklärte er sich damit, „dass durch den Einsatz in Berglern vielen Bürgern der Anstoß gegeben wurde, untereinander behilflich zu sein, ohne dass der Verein in Aktion tritt“. Ein wenig hadert Hilden freilich mit der Anerkennung durch die Nachbarkommunen. Zwar genehmigte Langenpreising, anders als Wartenberg, die Verwendung des Gemeindewappens. Zur Versammlung war aber keiner der beiden Bürgermeister da.

Neben der Anerkennung wäre auch finanzielle Unterstützung willkommen. Die Nachbarschaftshilfe hatte sich durch Spenden großzügig gezeigt, unter anderem für die Seniorenweihnachtsfeier, das Kinderheim in Langenpreising, für die Feuerwehr Berglern und andere. So entstand bei Einnahmen von 1925 Euro und Ausgaben von 2114 Euro ein Defizit, welches der Verein jedoch dank Rücklagen in Höhe von 1737 Euro verkraftet und derzeit 1557 Euro in der Kasse hat.

Bürgermeister Herbert Knur dankte der Nachbarschaftshilfe auch im Namen seiner Amtskollegen, „die sicher nicht aus bösem Willen nicht erschienen sind“. Die NBH habe sich „prächtig entwickelt“, würdigte er die Arbeit von Hilden, „und dabei sagen die Zahlen nur wenig über die vielen sozialen Kontakte aus, die darüber hinaus entstanden sind“.

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