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Fleißig gewerkelt haben unter anderem Vizebürgermeister Konrad Bernhard und Schützenchef Johann Neumaier.

Richtfest am Bürgerhaus 

Die neue Heimat der Schönbrunner Vereine

Bisher wurde viel Arbeit in das zukünftige Bürgerhaus investiert. Das Richtfest konnte bereits gefeiert werden.

Schönbrunn – Die Dorfvereine in Schönbrunn sind seit 2014 heimatlos. Damals schloss die Dorfwirtschaft Pfaller für immer. Daraufhin wurde das Projekt Bürgerhaus für alle Vereine und Organisationen gestartet. Unter mehreren Varianten hatten sich die Vereine für ein kommunales Grundstück am westlichen Ortsrand entschieden. Dort folgte im Oktober der Spatenstich. Inzwischen ist fleißig gearbeitet und Richtfest gefeiert worden.

Bürgermeister Ulrich Gaigl lobte die großartige Eigenleistung und brachte zur Hebfeier 50 Liter Freibier mit. In Schönbrunn sei man auf bestem Wege, dass die Ortsvereine wieder eine neue Heimat finden, meinte Schützenmeister Johann Neumaier erfreut.

Das Dorfhaus beleben werden die örtlichen Schützen, Landjugend, Männerkongregation, Frauengemeinschaft, Soldaten- und Kriegerverein, Ortsbäuerinnen sowie die Pfarrgemeindevertretungen Gatterberg-Fürholzen und Schönbrunn. Federführend bei dem Projekt und offizieller Bauherr ist der Schützenverein Frohsinn Schönbrunn, der bei den Armstorfer Schützen untergekommen ist.

Neumaier gab einen Rückblick, was schon alles geleistet wurde „auf dem Weg in die neue Heimat“. Alle Vereine beteiligten sich sehr fleißig, lobte der Schützenchef. Spatenstich war Anfang Oktober 2017, Baubeginn wenig später. Dann folgten „viele schweißtreibende Tage“, bis nach rund sechs Monaten der Rohbau samt Dach fertig war.

Es wurden bislang rund 300 Kubikmeter Beton, 6000 Steine, 23 Tonnen Stahl und etwa 2500 Meter Heizungsschläuche verarbeitet – und das fast alles in Eigenregie. „An rund 90 Tagen haben 100 Personen bisher zirka 4000 Stunden ehrenamtliche Eigenleistung erbracht“, berichtete Neumaier stolz. Die Stunden der Bauköche sowie des Planungsteams seien da gar nicht dabei.

Die Schützen werden Neumaier zufolge elf moderne Schießstände haben. Fertig sein soll das Bürgerhaus bis Neujahr. Die Finanzierung mit geplant 766 000 Euro (ohne Zuschüsse) sei im „Grünen Bereich“. Zum Gemeindeschießen im März 2019 soll dann der Betrieb endlich wieder in der eigenen Heimat Schönbrunn laufen, meinte Vize-Bürgermeister Konrad Bernhard.  prä

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