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Neuer Förderverein für Grundschule Fraunberg 

Zirkus und Bücher auf der Wunschliste

Der neue Förderverein der Grundschule Fraunberg  startet mit über 20 Mitgliedern. Zum Vorsitzenden wurde Kai von Fraunberg gewählt.

Von Thomas Obermeier

Maria Thalheim Nicht einmal eine Stunde dauerte die Gründung des Fördervereins für die beiden Grundschulen der Gemeinde Fraunberg in Maria Thalheim und Reichenkirchen. Einstimmig wie alle Vorstandsmitglieder wurde der 41-jährige Lufthansa-Pilot Kai von Fraunberg in der neuen Schulaula zum Gründungsvorsitzenden gewählt. 31 Interessierte waren gekommen, 23 von ihnen traten dem Verein gleich bei.

Stellvertretende Vorsitzende ist Schulleiterin Gisela Leitsch. Um die Finanzen kümmert sich Schatzmeisterin Jenifer Georgakos, und Schriftführerin ist Anja von Fraunberg. Unterstützung erhalten sie von den Beisitzern Gisela Liebl und Cornelia Bichlmaier (beide vom Elternbeirat) sowie Künstler Michael Maier. Als Revisoren wurden Nicole Floßmann und Julia Kaut festgelegt.

„Es ist schon etwas Besonderes, etwas Historisches heute passiert“, sagte Bürgermeister Hans Wiesmaier, der die Versammlung leitete. Er freute sich, dass nicht nur Lehrkräfte und Eltern, sondern auch Vereinsvertreter, Gemeinderäte, Diakon Christian Pastötter, Firmenvertreter und andere Interessierte zur Gründungsversammlung gekommen waren.

Wiesmaier sieht mit der Gründung des Fördervereins eine große Chance, „den Herausforderungen der Zukunft Paroli zu bieten“. Schulleiterin Leitsch lobte ausdrücklich die gute finanzielle Unterstützung der Schulen durch die Gemeinde. Durch den Förderverein sieht sie die Möglichkeit, diese gute Ausstattung weiter zu verbessern. Wichtig sei, auch künftig selbst als anerkannter gemeinnütziger Verein Spendenquittungen ausstellen zu können. Auf der derzeitigen Wunschliste steht, die Schüler bei lehrreichen Fahrten zu unterstützen, sowie ein teures Zirkusprojekt und ein doppelter Büchersatz für zuhause, damit die Kinder nicht mehr so schwer schleppen müssen.

Gründungsvorsitzender Kai von Fraunberg, engagierter Vater zweier Töchter, erklärte: „Es gibt kaum eine Schule, die keinen Förderverein hat.“ Die treibenden Kräfte – Schulsozialarbeiterin Nicole Floßmann und Schulleiterin Leitsch – seien mit der Absicht, einen Förderverein zu gründen, an ihn herangetreten. „Zusammen haben wir dann die Satzung und alles Dazugehörige erarbeitet. Wir haben uns viele Gedanken gemacht und sogar schon mit Firmen gesprochen, die uns unterstützen möchten“, sagte der Vorsitzende und lenkte gleich ein: „Am Anfang müssen wir kleine Semmeln backen. Aber es kommt im Lauf der Zeit sicher immer mehr Geld rein, um Projekte zu finanzieren und zu fördern.“ Wichtig sei für ihn, aktiv mitzugestalten. Ein Startkapital von 250 Euro habe es bereits von der VR-Bank Taufkirchen-Dorfen in Fraunberg gegeben, freute sich Leitsch.

Schnell war die Satzung durchgearbeitet, die schon im Dezember vom Finanzamt auf Herz und Nieren überprüft worden war. Erster Abstimmungspunkt war die Beantragung der Gemeinnützigkeit des Vereins, die einstimmig befürwortet wurde. Anschließend legten die Anwesenden den Mitgliedsbeitrag auf 25 Euro (oder freiwillig mehr) fest. Die damit verbundene Beitragsordnung wurde ebenfalls einstimmig verabschiedet.

Eine erste Veranstaltung zugunsten des Fördervereins konnte Kai von Fraunberg auch schon verkünden: Am Sonntag, 25. Februar, dem Tag der Pfarrgemeinderatswahlen, servieren die Firmlinge nach dem Gottesdienst im Fraunberger Bürgersaal eine Fastensuppe. Die Hälfte des Erlöses soll dem Verein zugute kommen.

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