Neujahrsempfang Bockhorn

Schreiner wünscht genügend Zeit für persönliche Ziele

Bockhorn – Als etwas ganz Besonderes gilt in Bockhorn, wer beim Neujahrsempfang eine Auszeichnung entgegen nehmen darf.

Über reichlich Anwärter durften sich im Rathaus Bürgermeister Hans Schreiner und sein Stellvertreter Lorenz Angermaier freuen.
Die musikalischen Erfolge waren der Jugend vorbehalten. So errang Pia Surkau aus Bockhorn beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ mit der Querflöte den ersten Platz. Thomas Haindl aus Hecken schaffte mit dem Akkordeon den 1. Preis beim Landeswettbewerb des Deutschen Harmonika-Verbands in seiner Altersgruppe. Ebenfalls aus Hecken, machte ihm Severin Müller in seiner Altersgruppe Konkurrenz und holte den ersten Platz beim Landeswettbewerb des deutschen Harmonika-Verbands.
Die Ehrenamtlichen stehen dem in ihrem Fleiß nicht nach. Andreas Bauer wurde für seinen 30-jährigen Vorsitz des Feuerwehrvereins Kirchasch ausgezeichnet. Ebenfalls von prägender Natur war die Amtsperiode von Hermann Pröll aus Grünbach von 1996 bis 2014. Er galt als kritisches, gleichwohl konstruktives Mitglied des Gremiums. Auch Franz Mair erwarb sich Meriten als Gemeinderat, wurde aber wegen seines unermüdlichen Einsatzes seit 1997 als Ortssprecher von Mauggen ausgezeichnet.
Sportliche Erfolge verzeichnete Igor Thomas aus Mauggen. Er war oberbayerischer Meister im Luftgewehr 3-Stellungskampf in der Juniorenklasse B und belegte den 3.Platz im Kleinkaliber-3-Stellungskampf. Entschuldigen musste sich Laura Wegner aus Mauggen. Sie holte mit dem B-Kader Freestyle-Team Bayern einen Titel im Einrad-Freestyle.
Auf aktuelle Bezüge verzichtete Schreiner in seiner Ansprache. Er bat stattdessen, sich für persönliche Ziele Zeit zu nehmen. Es galt auch, dreier Gemeindemitglieder von großer Bedeutung zu gedenken: Eduard Molocher aus Aurlfing, Maria Winter aus Grünbach, beide Träger des Bundesverdienstkreuzes, sowie Jakob Hackl, Gemeinderat und langjähriger Ortssprecher von Eschlbach. Für die musikalische Einleitung sorgten zunächst Cosima Heilmeier am Klavier und Pia Surkau an der Querflöte, später verstärkt durch Severin Müller mit der Diatonischen, Thomas Haindl mit dem Kontrabass und Lukas Schuster an der Gitarre.
Für seine Ansprache bemühte Schreiner die Mathematik und rechnete aus, dass vom jungen Jahr bereits 5,19 Prozent vergangen sei. Auf ein Leben berechnet bedeute dies vier Jahre, etwa eine Kindergartenzeit, die Grundschuljahre oder eine Lehre. Auch eine Zeit, sich weiterzuentwickeln, zu lernen und gegebenenfalls umzukehren. Man müsse sich stets fragen, ob „wir unsere Zeit richtig nutzen“. So wünschte der Bürgermeister allen, sich die Zeit zu nehmen, „die sie für ihre persönlichen Ziele brauchen“. In den angenehmen Phasen solle dabei die Uhr einen Tick langsamer gehen.

Bei einem reichhaltigen Büfett schloss der Abend mit vielen Gesprächen und Planungen unter den Vereinen und Verbänden.

gse

 

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