Bestens gelaunt feierte die Festgesellschaft mit vielen Persönlichkeiten aus der Politik und dem Feuerwehrwesen den Gottesdienst zur Einweihung des neuen Notzinger Gerätehauses.
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Bestens gelaunt feierte die Festgesellschaft mit vielen Persönlichkeiten aus der Politik und dem Feuerwehrwesen den Gottesdienst zur Einweihung des neuen Notzinger Gerätehauses.  
Die Messe zelebrierte Pfarrer Philipp Kielbassa. Er erteilte dem Neubau den kirchlichen Segen, zu dem zuvor 16 Fahnenabordnungen gezogen waren. 
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Die Messe zelebrierte Pfarrer Philipp Kielbassa. Er erteilte dem Neubau den kirchlichen Segen, zu dem zuvor 16 Fahnenabordnungen gezogen waren. 

neues Feuerwehrhaus in Notzing

Das beste Geschenk zum 140-Jährigen

Seit 140 Jahren sorgen Feuerwehrleute in und um Notzing für die Sicherheit ihrer Mitbürger. Dieses Jubiläum feierte die Wehr ebenso wie die Einweihung ihres neuen Gerätehauses.

Notzing – Ganz so wie es sein soll, unter weiß-blauem bayerischen Himmel, feierte Notzing die Einweihung seines neuen Feuerwehrgerätehaus. Symbolisch verlief der Kirchenzug von der alten Unterkunft zum Neubau. Angeführt von den beiden Einsatzfahrzeugen und der Blaskapelle Moosinning ging der Zug unter großer Beteiligung von 16 Fahnenabordnungen zum Festgottesdienst vor das Haus. Persönlichkeiten aus der Politik feierten ebenso mit den stolzen Hausherren wie Kameraden der Feuerwehren Oberdings und zahlreicher Nachbarorte.

Seine Predigt begann Pfarrer Philipp Kielbassa mit der Befürchtung, dass „das Christentum auf unserem Kontinent zu einer Minderheitsangelegenheit zu werden scheint“. Hier seien alle aufgerufen, das Evangelium neu zu beleben, auch im politischen Geschehen. Wie in der Wirtschaft „gilt es, Kunden und Konsumenten dauerhaft an sich zu binden“. Vereine, wie auch die Feuerwehr müssten Bedeutung und Wert ihrer Aktivitäten vermitteln. Dass die Saat nach dem Gleichnis von Jesu Christi nur zu einem Viertel aufgehe, bedeute auch, dass in jedem Menschen ein Viertel des guten Bodens ist, der reiche Ernte bringen kann.

Bürgermeister Bernhard Mücke erinnerte an den Bau und dankte allen Beteiligten. Nach der Planung 2015 und dem Baubeginn im Februar des folgenden Jahres sei in nur 18 Monaten inklusive der Außenanlagen ein Schmuckstück der Ortschaft entstanden. Er wünschte allen aktiven mit dem Haus viel Freude und Spaß und vor allem unfallfreies Arbeiten beim Löschen, Bergen und Schützen.

Den Wert der Feuerwehr mit über 3000 Ehrenamtlichen im Landkreis thematisierte Landrat Martin Bayerstorfer. „Heute will jeder Gleichberechtigung“, erklärte er, „aber gleiche Verantwortung ist für viele ein Fremdwort. Nicht so bei der Feuerwehr.“ Auch Kreisbrandrat Willi Vogl bewertete das neue Haus als Schmuckstück der Ortschaft. „Ausstattung und Geräte müssen passen, dann kann man auch die Leute motivieren“.

Michael Aigner, Kommandant der Feuerwehr Notzing, zeigte sich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Er dankte der Gemeinde, die die finanziellen Möglichkeiten schuf und bei der Planung die Aktiven einband.

Zwar mussten aus dem Neubau bereits drei Einsätze geleistet werden. Dennoch überreichte Mücke den symbolischen Schlüssel passend zur 140-Jahr-Feier am Festsonntag. Gefeiert wurde anschließend mit einem zünftigen Mittagstisch und Führungen durch das Gerätehaus.

von Gert Seidel

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