Zum 80. Geburtstag gratulierten (v. l.): Tochter Gisela Kressirer mit Jubilar Sebastian Schrödl, Enkeltochter Magdalena, Enkelsohn Lukas, Ehefrau Agnes, Schwiegersohn Thomas Kressirer und Zweiter Bürgermeister Anton Nußrainer.
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Zum 80. Geburtstag gratulierten (v. l.): Tochter Gisela Kressirer mit Jubilar Sebastian Schrödl, Enkeltochter Magdalena, Enkelsohn Lukas, Ehefrau Agnes, Schwiegersohn Thomas Kressirer und Zweiter Bürgermeister Anton Nußrainer.

80. GEBURTSTAG: Sebastian Schrödl lackierte früher Flugzeuge und malert noch heute gerne – Viele Reisen

Bei ihm bringen nicht nur Kinder und Enkel Farbe ins Leben

Um dem Anlass auch wirklich gerecht zu werden, hat Sebastian Schrödl seinen 80. Geburtstag gleich mehrfach gefeiert. Für das ganz große Fest lud der Jubilar seine Familie und Freunde ins Gasthaus Strasser nach Oberbierbach ein, ein paar weitere Male stieß er in Niederding mit Vereinskollegen, Nachbarn und auch dem Zweiten Bürgermeister Anton Nußrainer an.

Niederding - Ein ideales Fleckchen dafür war der gemeinsam mit Ehefrau Agnes gehegte und gepflegte Garten, dem man unschwer ansieht, wie viel Zeit und Aufmerksamkeit er von dem seit mehr als 50 Jahren verheirateten Paar bekommt. 1965 lernte Sebastian Schrödl seine Agnes bei einem Tanzball in Moosinning kennen, schnell entschied man sich für die gemeinsame Zukunft und baute sich ein Eigenheim in Niederding. 1968 wurde geheiratet, 1974 kam Tochter Gisela zur Welt, 1977 machte Tochter Margit die Familie komplett.

Zu ihren Kindheitserinnerungen zählen die gemeinsamen Ausflüge auf Märkte – Sebastian Schrödl hatte sich die Hasenzucht zum Hobby gemacht, schnell waren es 30 Exemplare, die man dort wieder verkaufte. Die langen jährlichen Urlaube waren wichtig für die Familie, oft ging es nach Kärnten, aber auch in die Türkei oder nach Gran Canaria. Und noch heute verreist das Ehepaar gerne, es zieht die Schrödls in den Bayerischen Wald oder in die Berge.

Die eigene Kindheit von Sebastian Schrödl und seinen beiden Brüdern war auch vom frühen Tod des Vaters, der im Krieg gefallen war, geprägt. Sein ganzes Berufsleben lang widmete sich Schrödl den Farben. Als er 14 Jahre alt war, suchte sein Onkel, der Maler war, einen Lehrbuben. Schrödl ergriff die Gelegenheit, schließlich war es zu dieser Zeit „nicht einfach mit den Lehrstellen“, und fand eine erfüllende Tätigkeit. „Die Malerei hat mir immer was gegeben, besonders das Farbenmischen“, erzählt Schrödl. Er erinnert sich aber auch an die anstrengende und dreckige Arbeit im Fliegerhorst Erding, wo er „locker 300 Flugzeuge“ lackiert habe. Auch heute, im Ruhestand, greift er noch zu Pinsel und Walze, schließlich gibt es am eigenen Haus immer was zu malern.

Mit Leidenschaft verbringt er seine Zeit mit den Enkeln Magdalena, Lukas und Lina, begleitet Lukas beispielsweise zum Fußball. Glückwünsche zum runden Geburtstag erhielt er nicht nur aus dem Kreis von Familie und Freunden, sondern auch vom Trachtenverein Alpenrose, vom Krieger- und vom Schützenverein.

Fabian Holzner

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