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Im Trinkwasser lauert keine Corona-Gefahr, versicht der Zweckverband Moosrain.

Zweckverband Moosrain gibt Entwarnung

Corona: Trinkwasser stellt keine Gefahr dar

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Der Zweckverband Moosrain hat zahlreiche Vorsorge- und Schutzmaßnahmen ergriffen, um die Wasserversorgung in seinem Gebiet sicherzustellen. Darauf hat er am Freitag in einer Pressemitteilung hingewiesen.

Oberding– „Die Übertragung des Coronavirus über die öffentliche Trinkwasserversorgung kann nach derzeitigem Kenntnisstand ausgeschlossen werden“, schreibt der Verband, der die Gemeinden Eitting, Oberding, Moosinning, Neuching und teilweise Finsing sowie den gesamten Flughafen München versorgt.

Er stehe in engem Kontakt mit dem Erdinger Gesundheitsamt. „Wir bewerten kontinuierlich die Lage und treffen die notwendigen Maßnahmen, damit die Versorgungssicherheit gewährleistet bleibt“, sagt Zweckverband-Geschäftsleiter Wolfgang Haberger.

Ihm zufolge wurden bereits in den vergangenen Wochen zahlreiche Vorkehrungen getroffen, um die Infektionsgefahr für die Mitarbeiter einzudämmen. Dazu zählten die Absage von Sitzungen, externen Besprechungen und Veranstaltungen, das Verbot von Dienstreisen, das Aufstellen von Hygieneregeln wie regelmäßiges Waschen und Desinfizieren der Hände, Abstandsregelungen bei Besprechungen mit mehreren Mitarbeitern, die Planung des Personaleinsatzes nach ausgearbeiteten Notfallschichtplänen und die Schließung der Geschäftsstelle für den Publikumsverkehr.

Nicht nur die Wasserversorgung im westlichen Gebiet des Landkreises Erding sei trotz des neuartigen Virus sichergestellt, sondern auch die Qualität des Wassers. „Niemand muss Sorge haben, sich über das Trinkwasser mit Viren zu infizieren“, versichert Englbert Gröppmaier, Technischer Leiter des Zweckverbands, dessen Zentrale sich in Oberding befindet. „Trinkwasser ist das am stärksten kontrollierte Lebensmittel.“

Der Verband weist auf eine Stellungnahme des Umweltbundesamts zu SARS-CoV-2 hin, dass Trinkwasser, das „unter Beachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik gewonnen, aufbereitet und verteilt“ werde, sehr gut gegen alle Viren, einschließlich Coronaviren, geschützt sei. Eine Übertragung des Coronavirus’ über die öffentliche Trinkwasserversorgung sei höchst unwahrscheinlich. Auch von einer Übertragung durch infiziertes Personal sei aufgrund des hohen Automatisierungsgrades in der Wasserversorgung nicht auszugehen.

„Zwar ist unsere Geschäftsstelle für den Publikumsverkehr bis auf Weiteres geschlossen, aber selbstverständlich steht Ihnen der Zweckverband Moosrain auch weiterhin bei Fragen, Anmerkungen und Problemen zur Verfügung“, heißt es in der Pressemitteilung. Erreichbar ist der Moosrainer Verband unter Tel. (0 81 22) 9 82 80. Informationen gibt es auch im Internet unter www.moosrain.de.

Infos zu Trinkwasser und Corona habe das Umweltbundesamt auf seiner Internet-Seite unter https://www.umweltbundesamt.de/themen/coronavirus-uebertragung-ueber-das-trinkwasser bereitgestellt. Auch das Robert-Koch-Institut (RKI) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hätten Informationen zum Virus parat. Darauf weist der Zweckverband Moosrain abschließend hin.

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