Das Torwandschießen beim Oberdinger Ferienprogramm.
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Beim Torwandschießen sind drei Bälle gestohlen worden, außerdem ein Hammer am Nagelbalken.

Radl-Rallye: Oberdinger Jugendreferenten ärgern sich über „Randalierer“

Diebstahl und Zerstörung beim Ferienprogramm

  • Markus Schwarzkugler
    vonMarkus Schwarzkugler
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Ärger in Oberding: An den Stationen der Radl-Rallye des Ferienprogramms wurden Dinge zerstört und entwendet. Die Organisatoren sind fassungslos.

Oberding – Lange hatten sie in Oberding gegrübelt, wie sich denn trotz Corona ein Ferienprogramm auf die Beine stellen lässt. Die Lösung: eine Radl-Rallye mit Stationen quer durch die Gemeinde, die man die ganzen Ferien über unabhängig in Eigenregie erledigen kann. Auf die Erleichterung, dass doch etwas stattfinden konnte, folgte bald Ernüchterung. „Seit dem Beginn unserer Radl-Rallye haben wir mit Diebstahl und Sachbeschädigung zu kämpfen“, berichteten Gemeinderätin und Jugendreferentin Franziska Hilmer enttäuscht.

So verschwand beispielsweise die Kiste mit bunt bemalten Steinen für das Tic- Tac-Toe-Spiel. „Und auch drei Bälle, die für das Torwandschießen beschafft wurden, sind weg. Ebenso der Hammer am Nagelbalken“, zählt Hilmer auf. Sogar ein Pfosten, an dem die Stationsbeschreibung befestigt war, sei zerschlagen worden.

Zerschlagen: ein Pfosten am Niederdinger Spielplatz.

„Wir möchten uns ausdrücklich bei den Familien bedanken, die Spaß an der Rallye haben und achtsam mit dem Material umgehen“, sagt Hilmer. „Aber von solchen Randalierern lassen wir uns nicht aufhalten“, ergänzt Johannes Sandtner, ebenfalls Gemeinderat und Jugendreferent. „Wir kontrollieren alle Stationen mindestens einmal wöchentlich und hoffen darauf, dass sich die Lage künftig entspannt.“

Los geht die Rallye an der Gemeindebücherei in Oberding. „Hier kann sich jedes Kind eine Teilnehmerkarte mitnehmen“, erklärt Leiterin Birgitt Kukla. Unter allen Teilnehmern werden nach den Ferien Preise verlost. Der Streckenverlauf führt über 18 Stationen durch alle größeren Ortschaften im Gemeindegebiet und ist rund 15 Kilometer lang. „Natürlich darf die Rallye auch in mehreren Tagesetappen gemacht werden“, so Kukla. Geboten wird von Sportübungen über Gemeinschaftsspiele bis hin zu Basteln alles Mögliche. „Es ist toll, dass wir schon nach der ersten Woche 20 Lösungszettel in der Glücksbox hatten“, berichtet Hilmer erfreut. Wenn halt nur nicht die Diebe wären. . .

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