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Mit diesem VW Polo war der 37-Jährige auf der FTO in den Gegenverkehr geraten.

Auf der Flughafentangente

Frontal-Crash auf der FTO: Schwerverletzter Vater hat es nicht geschafft

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Ein entsetzlicher Unfall hat sich am späten Donnerstagabend auf der Flughafentangente Ost (FTO) ereignet.

Update, 2. November 2018, 16.48 Uhr:

Wie die Polizei mitteilt, starb der junge Familienvater im Klinikum Großhadern.

Der Unfallhergang gestaltet sich laut Sandy Birkner von der Erdinger Polizei wie folgt: Der Niederbayer fuhr auf der FTO in Richtung Erding. Zeugenaussagen zufolge soll er eine Zeit lang in Schlangenlinien gefahren sein. Die Ursache dafür muss noch ermittelt werden. Es könnte Alkohol im Spiel gewesen sein, oder er war durch sein Handy abgelenkt, das die Beamten in Navi-Funktion im Wagen fanden.

Gegen 22.10 Uhr geriet der Kleinwagen in den Gegenverkehr. Dort hatte eine 32-jährige Lufthansa-Angestellte aus Landshut keine Chance mehr, den Frontalaufprall zu vermeiden. Dabei wurde der Polo um die eigene Achse geschleudert und blieb an der Leitplanke stehen. 

Wenige Sekunden später kam zufällig ein Krankenwagen der Malteser-Wache aus Passau an der Unfallstelle vorbei. Die beiden Retter kümmerten sich sofort um den Schwerstverletzten, der nicht mehr ansprechbar war. Kurz darauf trafen die Feuerwehren Schwaig, Eitting und Erding an der Unfallstelle ein. Mit Rettungsschere und -spreizer wurde der Mann aus dem völlig deformierten Wrack befreit. Seine Verletzungen erwiesen sich als so schwer, dass er auf der Fahrbahn einige Zeit reanimiert werden musste. Als er einigermaßen stabil war, flog ihn die Deutsche Rettungsflugwacht mit dem Hubschrauber Christoph München ins Klinikum Großhadern. Dort musste er erneut reanimiert werden. Doch das Bemühen der Ärzte war vergebens, der Familienvater erlag seinen schweren Verletzungen. 

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Die Unfallgegnerin erlitt lediglich leichte Blessuren sowie einen schweren Schock. Der Malteser Hilfsdienst vom Flughafen lieferte die 32-Jährige ins Klinikum Erding ein. Die Unfallstelle war bis tief in die Nacht gesperrt. Die Staatsanwaltschaft bestellte einen Gutachter. Im Einsatz waren die Erdinger Polizei, die Malteser, der Notarzt aus Erding sowie die Feuerwehren Schwaig, Eitting und Erding mit etwa 50 Aktiven. Den Sachschaden beziffert die Polizei mit rund 90 000 Euro. Der Verkehr wurde von der Feuerwehr über die Erdinger Allee und Schwaig umgeleitet. Der 37-Jährige ist der sechste Verkehrstote in diesem Jahr im Landkreis Erding. Hinzu kommt ein weiteres Opfer aus dem Landkreis, das im September im Kreis Mühldorf mit dem Motorrad tödlich verunglückt war. Ein Kriseninterventionsteam kümmerte sich um die Angehörigen.

Erstmeldung, 1. November 2018:  

Schwaig - Auf Höhe der Anschlussstelle Erdinger Allee waren kurz nach 22 Uhr ein VW Polo und ein Volvo-Geländewagen XC60 frontal kollidiert. Der Fahrer des Polo, ein 37-Jähriger aus Niederviehbach (Kreis Dingolfing-Landau), erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Der junge Familienvater ringt mit dem Tod.

Zum Hergang teilt Sandy Birkner von der Erdinger Polizei mit, dass der Niederbayer auf der FTO in Richtung Erding fuhr. Zeugenaussagen zufolge soll er eine Zeit lang in Schlangenlinien gefahren sei. Die Ursache dafür muss noch ermittelt werden. Es könnte Alkohol im Spiel gewesen sein, oder er war durch sein Handy abgelenkt, das die Beamten in Navi-Funktion im Wagen fanden.

Flughafen München: Schwerer Unfall an Allerheiligen: Junger Vater ringt mit dem Tod

Gegen 22.10 Uhr geriet der Kleinwagen in den Gegenverkehr. Dort hatte eine 32-jährige Lufthansa-Angestellte aus Landshut keine Chance mehr, den Frontalaufprall zu vermeiden. Dabei wurde der Polo um die eigene Achse geschleudert und blieb an der Leitplanke stehen.

Entsetzlicher Unfall auf Flughafentangente - Mann schwerst verletzt 

Wenige Sekunden später kam zufällig ein Krankenwagen der Malteser-Wache aus Passau an der Unfallstelle vorbei. Die beiden Retter kümmerten sich sofort um den Schwerstverletzten, der nicht mehr ansprechbar war. Kurz darauf trafen die Feuerwehren Schwaig, Eitting und Erding an der Unfallstelle ein. Mit Rettungsschere und -spreizer wurde der Mann aus dem völlig deformierten Wrack befreit.

Flughafen München: „Unfallgegnerin“ erleidet Schock

Seine Verletzungen erwiesen sich als so schwer, dass er auf der Fahrbahn einige Zeit reanimiert werden musste. Als er einigermaßen stabil war, flog ihn die Deutsche Rettungsflugwacht mit dem Hubschrauber Christoph München ins Klinikum Großhadern. Ob der 37-Jährige überleben wird, konnten die Ärzte vor Ort nicht sagen.

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Die Unfallgegnerin erlitt lediglich leichte Blessuren sowie einen schweren Schock. Der Malteser Hilfsdienst vom Flughafen lieferte die 32-Jährige ins Klinikum Erding ein.

Flughafen München: Unfallstelle lange gesperrt

Die Unfallstelle war bis tief in die Nacht gesperrt. Die Staatsanwaltschaft bestellte einen Gutachter. Im Einsatz waren die Erdinger Polizei, die Malteser, der Notarzt aus Erding sowie die Feuerwehren Schwaig, Eitting und Erding mit etwa 50 Aktiven. Den Sachschaden beziffert die Polizei mit rund 90 000 Euro. Der Verkehr wurde von der Feuerwehr über die Erdinger Allee und Schwaig umgeleitet.

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Auf der Flughafentangente Ost ist es Samstagfrüh zu einem fürchterlichen Unfall gekommen. Ein Kleinbus stieß frontal mit einem Auto zusammen.Ein Mensch verlor dabei sein Leben. Es gibt mehrere Schwerverletzte.

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