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Die Gäste, dACor aus Isen, standen den Gastgebern aus Eitting in nichts nach. Das Publikum war begeistert.

Gemeinsames Chor-Konzert

Erst Puccini-Arie, dann Schwipslied

Die Chöre SimSalaSing aus Eitting und dACor aus Isen gaben zusammen ein Konzert unter dem Motto „Wenn Humor auf Liebe trifft“. Das Publikum war begeistert.

Niederding – Dem alten Sprichwort, sich dort niederzulassen, wo gesungen wird, folgten am Freitagabend viele Gäste: Beim Konzert zweier heimischer Chöre und zweier Solistinnen im Bürgersaal war schon bald kein freier Sitzplatz mehr zu ergattern. Die vielen Musik-Begeisterten sollten nicht enttäuscht werden. Das gemeinsame Programm überzeugte voll. Unter dem Motto „Wenn Humor auf Liebe trifft“ hatten sich der Chor SimSalaSing aus Eitting mit dem Chor dACor aus Isen wieder einmal zusammen getan. Schon im vergangenen Jahr war, wie Leiterin Manuela Schmid berichtete, der Auftritt bei den Sangesfreunden aus Isen sehr erfolgreich gewesen, jetzt erfolgte der Gegenbesuch.

Die Diplom-Musikpädagogin Schmid führte mit ihren Chormitgliedern zu Beginn ein englisches Lied über die Macht der Musik vor, danach folgte das bekannte „Lady Sunshine and Mister Moon“. Viel zu lachen gab’s, als die Eittinger den Song „In jeder Frau steckt ein Stück Hefe“ intonierten. Damit nahmen sie das Rätsel über etwaige Fettpölsterchen bei der reiferen Damenwelt humorig nach Noten auf die Schippe.

Jetzt durften auch die Isener auf die Bühne, deren Leiterin Andrea Traber zusammen mit Kollegin Schmid in Augsburg Musik studiert hatte. Sie begleitete aber nicht nur Manuela Schmid und Johannes Schorr (Taufkirchen) am Piano zum Hit „Something Stupid“ von Frank und Nancy Sinatra. Sie erhob auch selbst ihre Alt-Stimme, um sich – „Hoch gegen Tief“ – mit Sopranistin Schmid bei „Frag nicht, warum ich gehe“ im Musik-Duett zu messen.

Auch die Isener brillierten, etwa mit dem Hit „Wennst amoi no so ham kummst“ von Seiler und Speer, das Solo sang dabei, eine Bierflasche in der Hand, Helmut Puffer (Taufkirchen). Und sie hatten ebenfalls ein witzig-nachdenkliches Lied im Repertoire, den Nuss-Schüssel-Blues. Damit warnten sie vor möglichen Gesundheitsgefahren beim Griff in die beliebten Nüsschen-Boxen, wie sie vielerorts zu Getränken gereicht werden. Schließlich kam auch noch SimSalaSing mit auf die Bühne, um gemeinsam „Nie mehr ohne di sai“ vorzutragen, mit Solistin Veronika Wegmaier (Dorfen). Für die Begleitung sorgten übrigens Trompeter Alexander Michel (Taufkirchen), Gitarrist Daniel Müller (Vilsbiburg) und Drummer Bernie Götz (Steinkirchen).

Der Chor dAcor hatte noch den U2-Song „One Love“ mitgebracht, sowie „Wasser unterm Kiel“. SimSalaSing konterte mit dem Gabalier-Hit „So liab hob i di“ und einer Filmmusik aus Schweden, in der Tanja Beil (Eitting) mit ihrer unglaublich schönen Stimme auffiel.

Ein Höhepunkt des Abends war aber zweifellos, als Manuela Schmid eine Puccini-Arie in den Bürgersaal schmetterte, mit ihrer unglaublich schönen Stimme, in der Darbietung sicher bis in höchste Tonlagen. Als sie dann noch „Schwipslied“ vortrug, tobte der Saal vor Begeisterung. Friedbert Holz

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