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3,30 Meter hoch ist die Metamorphose, die Oberdings dynamische Entwicklung symbolisieren soll. 

Holzbildhauersymposium 

Zukunftsweisende Dynamik

Als Veranstalter des diesjährigen Holzbildhauersymposiums Ende Juni hat sich die Gemeinde Oberding für einen Entwurf von Wolfgang Fritz entschieden.

OberdingAls Veranstalter des diesjährigen Holzbildhauersymposiums Ende Juni hat sich die Gemeinde Oberding bereits jetzt für einen Entwurf des ortsansässigen Künstlers Wolfgang Fritz entschieden. Die „Metamorphose“ soll im Rahmen des Symposiums „Mitten im Ort – Skulptour 3“ entstehen.

Fritz bedankte sich im Gemeinderat für die finanzielle Unterstützung der Kommune beim Symposium. Dies sei keine Selbstverständlichkeit. Per Skizze stellte er zwei Entwürfe vor, die in unterschiedliche Richtungen weisen. Zum einen den Entwurf mit dem Titel „Spangenbarren“, der auf den Fund der Bronzespangen in unmittelbarer Nachbarschaft hinweisen soll. Deren Gestalt wird nach oben strebend bis zu drei Meter als vertikales Bündel angeordnet. Der Stamm ist hohl und soll einen „grünspanmäßigen Anstrich“ erhalten.

Fritz’ zweiter Entwurf, „Metamorphose“, weist in die Zukunft und thematisiert dieEntwicklung des Oberdinger Mooses aus der Natur- und Kulturlandschaft. Als Symbole hat Fritz hier übereinander gestapelte Torfziegel, einen Torfspaten und eine Sense, die auch das Gemeindewappen zieren, eingearbeitet. Die zukunftsweisende Dynamik der Region visualisiert er durch Schwingen. Die einzelnen Etappen der Metamorphose sind kreisförmig aufstrebend bis zu einer Höhe von 3,30 Meter angeordnet.

Der Blick in eine dynamische Zukunft fand im Gemeinderat mehr Gefallen als der Spangenbarren. Mit 19:5 Stimmen entschied sich das Gremium für die Metamorphose, die Fritz in weiser Voraussicht schon als ersten Entwurf tituliert hatte.

Ziel der Skulptour 3 ist die Gestaltung eines Radwanderwegs durch den Landkreis mit zeitgenössischer Kunst. Neben Oberding sind Bockhorn, Eitting, Erding, Finsing, Moosinning, Neuching, Ottenhofen, Walpertskirchen und Wörth dabei. Vor deren Gemeinderäten stellen die Künstler ihre Ideen vor, die einen örtlichen Bezug haben sollen. Bis 31. März sollen sämtliche Entwürfe gemeldet werden, so dass die Materialauswahl möglich ist. Das dritte Holzbildhauersymposium mit Rahmenprogramm findet vom 21. bis 30. Juni in Oberding statt.  gse

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