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Am Notzinger Weiher wird nach den Plänen des Landratsamtes ein Jugendzeltplatz eingerichtet. Unsere Aufnahme zeigt das Zeltplatz-Areal mit rotem Punkt markiert sowie links unten den bisherigen Badeweiher und links oben die Ortschaft Notzing. 

Planung am Notzinger Weiher

Jugendzeltplatz: Räte fordern Klarheit

Mehr Informationen über den Jugendzeltplatz am Notzinger Weiher fordert der Gemeinderat Oberding vom Landratsamt. Vorerst wollen die Räte nicht dem ersten Bauantrag zustimmen.

Oberding – Der Bauantrag zur Errichtung eines Jugendzeltplatzes am Notzinger Weiher wäre eine Formsache gewesen, ging es doch nur um die Gebäude. Der Gemeinderat Oberding zeigte sich in der Sitzung am Dienstag aber unzufrieden mit dem Masterplan und stellte das gemeindliche Einvernehmen zurück.

Das Architektur-Büro Rieger erläuterte die Planung. Demnach soll der Jugendzeltplatz auf einer Fläche von 4900 Quadratmetern mit einem 1,25 Meter hohen Zaun umgeben werden. Vorgesehen sind ein Servicehaus (Grundfläche 9 mal 18 Meter), ein Lagerschuppen (8,5 mal 4 m) sowie nördlich des bestehenden Kiosks eine Sanitäranlage mit Umkleide (8 mal 8 m). Zusätzlich ist auf der Südseite ein Gebäude zur Wasserrettung geplant.

Der Masterplan war bereits kontrovers diskutiert worden. Georg Maier weigerte sich, über die Bauanträge zu befinden, ohne dem Gesamtkonzept zugestimmt zu haben. Andrea Hartung bemängelte, dass der Zugang zum Zeltplatz nur über den Parkplatz möglich sei. Es sei auch nicht klar, welche Bäume für die Gebäude noch gefällt werden müssten. Der Maschendrahtzaun vermittle ein „Eingesperrtsein“ und sei letztlich nicht sicher. Bürgermeister Bernhard Mücke hielt dagegen, dass die Jugendlichen nicht unbeaufsichtigt seien und der Zaun lediglich als Abgrenzung diene.

Hartung fragte auch, welche Veränderungen am Weiher – etwa Ausbaggern – vorgesehen sind. Sollte Oberding das gemeindliche Einvernehmen nicht erteilen, könne das Landratsamt das Vorhaben dennoch umzusetzen, erklärte Mücke. Sein Vize Anton Nußrainer sah sich nicht in der Lage abzustimmen und forderte, die Entscheidung zurückzustellen. So beschlossen, hofft Lotte Färber auf eine bessere Information durch das Landratsamt, „was da draußen gemacht werden soll“. Mücke erwartet zudem eine Erklärung, über die Erneuerung des Kiosks.

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