Weltschulmilchtag

Milch lässt Schüler tanzen

Oberding – Sahne in ein Marmeladenglas, Deckel drauf, kräftig schütteln, und fertig ist die Butter.

Das erlebten gestern Zweitklässler in Oberding. Manche fingen beim Butterschütteln wild zu tanzen an, andere lachten laut. Die Aktion anlässlich des Weltschulmilchtages machte den Kindern in der Klasse 2 b Spaß.

Die Grundschule war heuer Teil des Weltschulmilchtages, der im Jahre 2000 von der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen zum ersten Mal initiiert wurde. Die Schüler der Klasse 2 b bereiteten mit Ernährungsreferentin Katharina Gerstenberg Butter und Joghurt aus Milch zu. Die Butter kam aufs Brot, garniert mit Kresse – der Joghurt wurde mit Früchten vermengt. Laut Klassenleiterin Petra Obermaier mag fast die ganze Klasse Milch. Die meisten Kinder konnten es nicht erwarten, ihre Strohhalme durch den Aludeckel der Milchbecher zu piksen und die Milch zu trinken.

Marie Arnold-Kausch vom Amt für Landwirtschaftsamt in Erding ist eine Verfechterin von Schulmilch. „Milchprodukte schmecken gut und sind einfach gesund.“ Einzig die bürokratischen Hürden seien lästig. Beispielsweise müssten Schulmilchlieferanten den Schulen verbilligte Milch liefern und anschließend einen EU-Beihilfe-Antrag einreichen, um den Differenzbetrag erstattet zu bekommen, berichtete sie.

Die Kinder mussten sich mit solchen Dingen nicht rumschlagen – sie genossen den Milchunterricht. Das Obstschneiden sei kein Problem mit den Kindern, meinte Obermaier und lobte die Disziplin der Klasse. Arbeitsunfälle gab es nicht, nur ein Mädchen verschüttete nach einem Rempler ein wenig Milch, die der Frisch-Milch-Hof Lanzl aus Niederneuching geliefert hatte.    

alo

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