Schüsse in Kopenhagen gefallen - zwei Menschen tot

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„Das ist eins zu eins die gleiche Anlage, wie sie jetzt schon vorhanden ist, nur 50 Jahre jünger“, so ZWM-Vorsitzender Wolfgang Haberger – hier die Ansicht der Aufbereitungsanlage. 

Grünes Licht für den Wasserzweckverband Moosrain

Neue Anlage für sauberes Trinkwasser

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Eng ist es geworden auf dem Betriebshof des Zweckverbands zur Wasserversorgung Moosrain (ZWM). Deswegen hat der Verband dem Oberdinger Gemeinderat nun einen Bauantrag auf Errichtung einer neuen Trinkwasseraufbereitungsanlage vorgelegt. Einstimmig gab das Gremium dafür Grünes Licht.

Oberding– „Das ist eins zu eins die gleiche Anlage, wie sie jetzt schon vorhanden ist, nur 50 Jahre jünger“, erklärte ZWM-Vorsitzender Wolfgang Haberger. Durch sie wolle man die Situation am Betriebshof entschärfen. Das Gebäude entsteht an der Oberen Point und liegt zwischen den Oberdinger Tennisanlagen und den Brunnen. Es erstreckt sich auf eine Fläche von knapp 14 auf 30 Meter. Auf der Nordseite ist ein erdgeschossiger Anbau mit sechs mal 30 Metern Fläche. Die Firsthöhe beträgt 7,20 Meter.

Zudem entstehen ein Rohrlager (13 auf sechs Meter) sowie vier Kies- und Sandboxen (sieben auf 18 Meter) auf der Ostseite des Grundstücks, das sich in Gemeindebesitz befindet. Auf dem nach Süden ausgerichteten Pultdach ist eine große Photovoltaikanlage geplant. Diese sei rein für den Eigenbedarf des ZWM gedacht und decke rund zehn Prozent der benötigten Energie ab, erklärte Haberger auf Nachfrage aus dem Gremium.

Der ZWM-Vorsitzende sprach den Standortvorteil an. Mit dem Gebäude befinde man sich näher an den Brunnen, sodass weniger Rohrleitungen notwendig seien. Die Technik sei moderner als im alten Gebäude, die Wasseraufbereitung energieeffizienter. „Die wunschmäßige Fertigstellung wäre 2022, weil der Zweckverband da 40 Jahre alt wird“, sagte Haberger.

Im Zusammenhang mit dem neuen Wasserwerk fallen Wässer durch Filterrückspülung und Niederschläge an. Diese will der ZWM in die Dorfen einleiten, wofür er bei der Gemeinde einen Antrag auf eine wasserrechtliche Erlaubnis eingereicht hat. Auch dagegen hatte das Gremium keine Einwände.

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