Neues Erdbeben in Mexiko

Neues Erdbeben in Mexiko
+
Standen Rede und Antwort: Oberdings Bürgermeister Bernhard Mücke (r.) und Ortssprecher Jakob Gerbl (vorne, l.).  

Ortsversammlung Oberding 

Alles neu: Halle, Schule, Schützenheim, Straßen, Brücke

Oberding – Traditionell Anfang Februar findet in Oberding die Ortsversammlung im Bürgerhaus statt. Da haben die Bürger die Möglichkeit, sich aktuelle Informationen rund um die Ortsentwicklung bei Bürgermeister Bernhard Mücke und Ortssprecher Jakob Gerbl zu holen.

Gerbl berichtete, dass der Ortsausschuss bald in einen eingetragenen Verein umgewandelt werden müsse. Viele zukünftige Maßnahmen und Investitionen bedürften nach der Rechtsprechung unbedingt einer juristischen Person, welche nur ein Verein darstellen könne. Er nannte als Beispiel den Neubau einer Wasserauffüllstation für die Landwirte aus Oberding und Niederding. Die alte Station an der Dorfen werde aus verkehrstechnischen Gründen stillgelegt. Außerdem erzählte Gerbl, dass die Informationstafeln an allen Einfahrtsrichtungen zur Ortschaft erneuert worden sind. Vereine, die dort künftig Ankündigungen anbringen wollen, müssen sich vorab unbedingt beim Ortssausschuss melden.

Bürgermeister Mücke gab einen Bericht über die wichtigsten Investitionen in Oberding ab. Neben der Fertigstellung der neuen Dreifachturnhalle stehe der Neubau der Grund- und Mittelschule im Fokus. Bis 2018 rechnet der Bürgermeister mit etwa 600 Schülern am Oberdinger Schulzentrum. Er stellte einen Entwurf vor, bei dem der jetzige Kindergarten vorerst nicht weichen müsse. Trotzdem sei auch der Neubau eines ganz neuen Kinderhauses an anderer Stelle in ein paar Jahren schon jetzt im Visier der Gemeinde. Für die beiden Schützenvereine Wilhelm Tell und Eustachia bedeute dies, dass auch sie den jetzigen Schießstand im Keller des Kindergartens die nächsten Jahre weiter nutzen können. Später sei dann vielleicht ein neues Schützenheim im Keller des Bürgerhauses möglich, welcher dafür jederzeit erweitert werden könne. Die alte Mehrzweckhalle müsse ebenfalls dringend saniert werden, wenn die neue Halle in Betrieb gehe. Außerdem müssen viele Straßen der Ortschaft dringendst saniert werden. Betroffene Anlieger, die noch einen Fernwärmeanschluss haben wollen, können sich innerhalb der nächsten acht Wochen dazu noch bei der Gemeinde melden. Nach den Sanierungsarbeiten sei das nicht mehr möglich.

2018 soll die Brücke an der Dorfen erneuert werden, die bis heute keinen Fußgängerüberweg biete. Für das Bürgerhaus sei der Einbau einer Klima- und Belüftungsanlage angedacht, um die Lärmbelästigung der Anwohner bei Veranstaltungen zu reduzieren. Offene Fenster sollen dann der Vergangenheit angehören. Für Veranstaltungen im Freien wolle man eine moderne mobile Beschallungsanlage anschaffen.

Ein Gesamtkonzept für neue Baugebiete im gesamten Gemeindebereich sei bis Ende des Jahres vorgesehen. Günstiger Baugrund, vor allen für Einheimische, habe dabei Priorität, so der Gemeinde-Chef. 

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Fliegerhorst: Bund bestätigt Freigabe Ende 2021
Es soll beim vierten Quartal 2021 bleiben: Laut OB Max Gotz hat der Bund nun die Freigabe des Fliegerhorsts zu diesem Datum bestätigt. 
Fliegerhorst: Bund bestätigt Freigabe Ende 2021
Rettungsdienste arbeiten gut zusammen
Im Notfall sind die Retter schnell zur Stelle. Eine Großübung am Betreuungzentrum St. Wolfgang zeigt das gute Zusammenspiel der Feuerwehren und Rettungsdienste.
Rettungsdienste arbeiten gut zusammen
Ersthelfer auf Wiesn niedergeprügelt
Menschen zu retten, ist Wolfgang Bambergs Berufung. Der 49-Jährige ist Vorsitzender der Feuerwehr Altenerding. Jetzt wurde er selbst Opfer. Ein Unbekannter schlug den …
Ersthelfer auf Wiesn niedergeprügelt
Frauenhaus: Viele Fragen offen
Der Streit ums Frauenhaus dominiert die Kreispolitik. Am Montag finden die entscheidenden Sitzungen statt. Jetzt schlägt die Stunde der demokratisch-parlamentarischen …
Frauenhaus: Viele Fragen offen

Kommentare