Kostenfaktor Schule: Die Gemeinde spart sich aber eine ordentliche Summe. Aktuell entstehen die Außenanlagen.
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Kostenfaktor Schule: Die Gemeinde spart sich aber eine ordentliche Summe. Aktuell entstehen die Außenanlagen.

Einsparung bei drei Projekten

Oberdinger Schule kommt zwei Millionen günstiger - Allerdings droht Gerichtsstreit mit Firma

  • Markus Schwarzkugler
    vonMarkus Schwarzkugler
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Bei drei Projekten hat die Gemeinde Oberding kräftig gespart. Beim Schulhausbau gibt es jedoch Ärger: Eine Firma stellt saftige Nachforderungen. Die Gemeinde ist aber entspannt.

Oberding – Erfreuliche Zahlen präsentierte Oberdings Bürgermeister Bernhard Mücke im Gemeinderat. Sowohl in Schwaig mit dem neuen Mehrfamilienhaus am Wenzelberg und der Obdachlosenunterkunft als auch in Oberding mit der Grund- und Mittelschule kommt die Gemeinde günstiger davon als gedacht. Eine am Schulbau beteiligte Firma stellt aber Nachforderungen in Höhe von 700 000 Euro – unberechtigterweise, wie die Gemeinde findet.

„Die Nachforderungen sind zum Großteil nicht gerechtfertigt“, betonte Mücke, der sagte, dass man sich eventuell vor Gericht treffen werde. Auf Nachfrage berichtet VG-Geschäftsleiter Josef Steinkirchner, dass beide Parteien mit Anwalt bei einem Termin zusammenkommen werden, um eine Einigung zu finden. Wenn nicht, wird’s gerichtsmassig.

Bei den Brutto-Gesamtbaukosten für die neue Schule landet die Gemeinde bei knapp 23,8 Millionen Euro, was einer Einsparung von gut 1,5 Millionen Euro gegenüber der ursprünglichen Kostenschätzung bedeutet. Hinzu kommen weitere 600 000 Euro Ersparnis wegen der Mehrwertsteuersenkung. Somit hat die Gemeinde sogar gut zwei Millionen Euro gespart. „Ein ordentlicher Betrag“, befand Mücke.

Kürzlich hatten die Gemeinderäte das neue Mehrfamilienhaus am Wenzelberg und die neue Obdachlosenunterkunft an der Lohstraße in Schwaig besucht. Die Resonanz sei durchweg positiv gewesen, berichtete Mücke. Die beiden Holzbau-Projekte kosten, wie berichtet, jeweils rund 2,1 Millionen Euro. „Wir haben eine Punktlandung hingelegt“, sagte der Bürgermeister grob rundend. Denn auch hier hat man sich minimal Geld gespart. Beim Mehrfamilienhaus sind es inklusive Mehrwertsteuerersparnis rund 125 000 Euro, bei der Obdachlosenunterkunft gut 59 000 Euro.  

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