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Bedrohliche Lage für Mondragon: Schaffen es Professor Aristoteles Unverdorben (Manfred Huber), Unterstützerin Rhonda Bastanei (Asya Mittendorfer) und Raumfahrer Jimbo Freeman (Nicolas Wachter) dem Bösewicht (Christoph Walter) das Handwerk zu legen?  

Theater in Schwaig

Weltraumspektakel mit Wiener Schmäh

Schwaig – In eine ganz neue Theaterwelt entführte die Theatergruppe des FC Schwaig ihre Besucher mit „Sirius – Ein Weltraumspektakel“ aus der Feder von Robert Hellinger. Die Machenschaften von Bösewicht Mondragon (Christoph Walter) zogen die Gäste in ihren Bann.

Statt der klassischen Liebelei, um die sich viele Theaterstücke drehen, stand in den sechs ausverkauften Vorstellungen die Rettung der Erde im Mittelpunkt. Der ernste Hintergrund war aber unterhaltsam von Regisseur Rainer Hellinger inszeniert und mit Anekdoten aus dem Gemeindeleben bereichert worden. So bekam natürlich Fußball-Lokalrivale Oberding sein Fett weg, denn auch die Anlage des TuS sollte pulverisiert werden. Was tun? Das fragten sich die Mitglieder der Vereinten Nationen Dr. Yuen Myagi (Anja Meiler), General Juri Karpow (Tino Dreizehner), Dr. Nicolas Hausman (Ferdinand Ascher), Alfons Prinz von Anhalt (Christoph Schmid) und Ministerin Malaika Bambali (Nadja Dirnplatz).

Die Rettung sollten schließlich zwei unterschiedliche Charaktere bringen: der leicht schrullige, aber liebenswerte Professor Aristoteles Unverdorben (Manfred Huber) sowie Macho, Möchtegern-Womanizer und Raumfahrer James „Jimbo“ Freeman (Nicolas Wachter). Natürlich gelang es ihnen, die Katastrophe zu verhindern.

Bis es soweit war, genossen die Besucher einen rund zweistündigen Theaterspaß und ein zweigängiges Menü – Weltraumdinner also.

Hervorzuheben sind vier Details, die neben dem Schauspiel ins Auge stachen: Bühnenbild, Kostüme, Maske/Frisuren und die Dialekte. Mehrere Pausen waren notwendig, damit das Geschehen vier Mal aufwändig neu in Weltraum-Szene gesetzt werden konnte. Wenn man bedenkt, wie wenig Platz die Akteure hinter der Bühne haben, ist die Arbeit der Kulissenbauer umso höher einzuschätzen. Sehenswert waren die Kostüme. Jeder hat aus seinem Fundus Stücke mitgebracht, die zu galaktisch guten Outfits kombiniert wurden. Für die passenden Frisuren samt Schminke hatten Özlem Mittendorfer und Nadja Dirnplatz gesorgt und viel Applaus geerntet.

Wienerisch, schweizerisch und sächsisch ging’s auch zu: Dirnplatz mimte Ministerin Bambali mit Wiener Schmäh. Gabi Reiter sprach ihre Rolle, Psychologin Dr. Deborah Henderson, in charmantem Schweizerdeutsch und Anja Meiler machte dem ostdeutschen Kampfroboter auch sprachlich mit amüsantem Sächsisch alle Ehre.

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