Oberdings Bürgermeister Bernhard Mücke.
+
Oberdings Bürgermeister Bernhard Mücke.

Östlich Eichenring: Rat legt Planung fest

Viel neuer Wohnraum für Aufkirchen

  • Markus Schwarzkugler
    vonMarkus Schwarzkugler
    schließen

Wohnraum wird auch in der Gemeinde Oberding händeringend gesucht. Ein attraktives, unbebautes Fleckerl befindet sich östlich des Eichenrings in Aufkirchen. Dem Gemeinderat lagen nun in seiner Sitzung am Dienstag zwei Planungsvarianten vor, eine davon erschien dem Gremium aber etwas zu verdichtet.

Aufkirchen – Die Planungen stecken noch in den Kinderschuhen, nach der Abstimmung im Gremium sind die Dimensionen jedoch schon gut einschätzbar: Die vom Gemeinderat favorisierte Variante beinhaltet elf Einfamilienhäuser, 34 Doppelhaushälften und sieben Mehrfamilienhäuser. Option zwei hätte fünf Einfamilienhäuser, 30 Doppelhaushälften und 14 Mehrfamilienhäuser bedeutet. Rund die Hälfte befindet sich in Gemeindehand, die im Einheimischenmodell verkaufen will.

Bürgermeister Bernhard Mücke (CSU) sagte: „Ich halte 14 Mehrfamilienhäuser für deutlich zu viel. Wolfgang Hirner (WG Aufkirchen) gab ihm recht und meinte, man solle nicht noch mehr Verkehr produzieren. Das werde sonst zu viel für den Eichenring.

Christian Kaiser (WG Oberding) sprach sich für die erste Variante aus, schlug aber vor, mehr Grünflächen zu schaffen. Es handle sich lediglich um einen ersten groben Entwurf vom Planungsverband, entgegnete ihm VG-Geschäftsleiter Josef Steinkirchner. Mücke schlug derweil einen Vorort-Termin vor. Es handle sich aktuell nur um einen einfachen Vorschlag, um zu sehen, wie viel Verdichtung überhaupt möglich sei, so der Bürgermeister.

„Sieben Mehrfamilienhäuser reichen“, betonte Vizebürgermeister Anton Nußrainer (WG Oberding). Johannes Sandtner (CSU) sah es anders. Auch junge Menschen – mit in der Regel schmalerem Geldbeutel – hätten Bedarf. Deswegen plädierte er für die Lösung mit 14 Mehrfamilienhäusern. Sandtner war letztlich allerdings der einzige, der bei der 20:1-Abstimmung für die verdichtetere Variante votierte.

„Die Wohnungszahl ist schon eine Hausnummer, wir sollten nicht übertreiben“, befand Mücke. Die nun beschlossene Planungsvariante sei „ausreichend für den Dorfcharakter“.

Auch interessant

Kommentare