Spärliche Absicherung: Gefahrenstelle A 94/B 15-Brücke. prä

Isentalautobahn

Ab Oktober 2019 soll der

St. Wolfgang – Die Gemeinde St. Wolfgang ist kaum vom Bau der A 94 betroffen. Die Isentalautobahn verläuft nur auf rund 400 Meter im Gemeindegebiet direkt entlang der Grenze zur Stadt Dorfen, links und rechts der neuen B 15-Autobahnüberführung.

Oliver Lauw (kaufmännischer Geschäftsführer der A 94 Isentalautobahn GmbH & Co. KG) und Nikolaus Arndt (Technischer Projektleiter ARGE Isentalautobahn) haben die Planung des Bauprojekts dennoch im Gemeinderat St. Wolfgang vorgestellt.

Den Bauauftrag durch den Bund im ÖPP-Modell (Öffentlich Private Partnerschaft) hat die Projektgesellschaft Isentalautobahn GmbH & Co. KG als Gesamtverantwortliche für die Projektumsetzung, erklärte Lauw. Gesellschafter der Bau-ARGE sind zu gleichen Teilen die BAM PPP A-Modell Holding GmbH, das Passauer Bauunternehmen Berger Bau GmbH und das Bauunternehmen EIFFAGE S.A. mit Sitz in Frankreich. Alle Planungs- und Bauleistungen für den rund 400 Millionen Euro teuren Bau werden von der ARGE A 94 Isentalautobahn übernommen.

Das Projekt A 94 umfasst den Neubau einer vierstreifigen Autobahn auf dem rund 33 Kilometer langen Abschnitt zwischen Pastetten über Dorfen bis Heldenstein. Die Fertigstellung dieses Abschnitts ist in 45 Monaten Bauzeit vertraglich für 31. Oktober 2019 geplant. Ab dem Zeitpunkt ist die Projektgesellschaft Isentalautobahn für den Betrieb und Erhalt des Abschnitts Forstinning- Marktl über 30 Jahre verantwortlich. Die Bundesrepublik bleibt Eigentümer und Straßenbaulastträger.

Die Strecke Pastetten-Heldenstein wird gleichzeitig auf der ganzen Trasse gebaut, erklärte Arndt. Eine Teileröffnung an der Anschlussstelle Dorfen werde es nicht geben. Brückenbauten westlich von Dorfen beginnen jetzt. Der Erdbau starte im Sommer und werde im Herbst 2017 abgeschlossen. Der meiste Verkehr könne auf der Trasse abgewickelt werden. Ausnahmen seien Kies-, Beton- und Asphalttransporte.

Zur Verkehrsbelastung im Zuge des Autobahnbaus sagte der Projektleiter: „St. Wolfgang ist nicht das ganz große Problem.“ Die Fuhrunternehmen seien angewiesen, auf den festgelegten Routen zu bleiben. Verkehrssperrungen würden bekannt geben und bei Problemen könne sich die Gemeinde und auch Privatpersonen jederzeit im Info-Center an der A 94 bei Dorfen melden.

Magdalene Wandinger-Strauß (FW) kritisierte eine „unzureichende Absicherung“ für Radlfahrer an der neuen A 94-B15-Brücke. Für Kinder bestehe die Gefahr, dass sie bei einem Sturz die steile Böschung hinunter rutschen könnten. Markus Steinbrecher von Autobahndirektion Südbayern versprach sich um die Sache zu kümmern. Werner Axenböck (CSU) sagte, dass die Feuerwehr St. Wolfgang vermutlich mit der Feuerwehr Dorfen bei Unfällen auf die A 94 ausrücken müsse. Wie der künftige Betrieb geregelt werde, müsse noch einmal mit der Kreisbrandinspektion und Landratsamt besprochen werden.  prä

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