Alles wieder sauber: Nach der Ertüchtigung der Anlage am Wasserhaus taugt die Fläche als Beachvolleyball-Platz und XXL-Sandkasten für kleine Ottenhofener.
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Alles wieder sauber: Nach der Ertüchtigung der Anlage am Wasserhaus taugt die Fläche als Beachvolleyball-Platz und XXL-Sandkasten für kleine Ottenhofener.

Am Wasserhaus in Ottenhofen

Beachvolleyball-Platz und XXL-Sandkasten

Der alte Sand ist weg, der neue da.

Ottenhofen – Der Beachvolleyball-Platz am großen Spielplatz am Wasserhaus in Ottenhofen ist wieder voll benutzbar – und wird auch schon wieder genutzt.

Wie berichtet, war der Sand verhärtet, schmutzig. Und woher die vielen Pflanzen, die hier gewachsen waren, ihre Nahrung bezogen haben, wollte auch niemand so ganz genau wissen. Vor allem war bekannt, dass Katzen in der Nähe leben. Jetzt, rechtzeitig vor den Ferien, wurde der Sand ausgetauscht. Dass es so lange gedauert hat, hatte Bürgermeisterin Nicole Schley schon vor einigen Wochen begründet: Gerade weil dort schon so viel gewachsen war, habe sich der Gedanke, den Sand reinigen zu lassen, nicht wirklich umsetzen lassen. Außerdem hatte sie lange nur ein einziges Angebot vorliegen. 5700 Euro wurden jetzt für die Gesamtmaßnahme fällig, und damit ist es genau die „kleine Lösung“, die der Bauausschuss im vorigen Herbst ersonnen hatte. Schließlich hat die Gemeinde, was die Sportanlagen angeht, langfristige Ideen im Bereich des Sportgeländes, die allerdings noch nicht konkret genug sind, aber schon damals anklangen. Schon deshalb wollte niemand zu viel Geld ausgeben.

Der Sand kommt aus der unmittelbaren Nähe der Gemeinde und ist der klassische Spielkastensand und nicht etwa der superfeine Spezialsand, der für solche Plätze gern verwendet wird. Schley zur Heimatzeitung: „Der allein hätte das Vierfache dessen gekostet, was wir jetzt für die ganze Maßnahme bezahlt haben.“ Sie habe mit den ersten Nutzern schon gesprochen, und die hätten sich zufrieden geäußert, berichtete sie weiter. „Die waren ganz glücklich.“

Bei der Ortseinsicht seinerzeit war angeklungen, dass die Beachvolleyball-Anlage langfristig in die Sportanlagen umziehen sollte. Das Netz, das nach wie vor in einem ausgezeichneten Zustand ist, kann mit umziehen. Der Platz beim Spielplatzbereich könnte dann anders genutzt werden. Schley hat hier vor allem kleine Kinder im Blick, für die hier neue Spielmöglichkeiten entstehen könnten. Eigentlich würde es reichen, das Netz umziehen zu lassen. Dass es Sandkastensand ist, haben die kleinen Ottenhofener schon längst bemerkt: Vergessenes Sandspielzeug am Rand dieses XXL-Sandkastens jedenfalls spricht eine deutliche Sprache.

KLAUS KUHN

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