Eine spannende Ausstellung haben die Heimatforscher Ottenhofen zusammen gestellt. Sie ist die Basis für die nächste Aktion, bei der es um Hausnamensschilder geht.
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Eine spannende Ausstellung haben die Heimatforscher Ottenhofen zusammen gestellt. Sie ist die Basis für die nächste Aktion, bei der es um Hausnamensschilder geht.

Ausstellung der Heimatforscher

Hofnamensschilder für Ottenhofens älteste Gebäude

Hofnamensschilder für die ältesten Gebäude der Gemeinde - das ist das neues Projekt der Heimatforscher. An den Sonntagen, 20. und 27. Januar, haben sie eine Ausstellung im Feuerwehrhaus organisiert.

Ottenhofen – Die Heimatforscher Ottenhofen haben ein neues Projekt: Sie haben Hofnamensschilder für die ältesten Gebäude der Gemeinde vorbereitet. Damit gehen sie mit einer Ausstellung im Feuerwehrhaus an den Sonntagen, 20. und 27. Januar, jeweils von 13 bis 16 Uhr an die Öffentlichkeit.

220 Fotografien, darunter Luftbilder, haben sie zusammengetragen. Es handelt sich um landwirtschaftliche Anwesen, die vor 1900 errichtet worden sind. Erfasst werden alle Ortsteile.

Hofnamenschilder werden im Kreis Erding immer wieder initiiert, vor allem vor dem Hintergrund der sich wandelnden Gemeinden, wo immer mehr alte Gebäude abgerissen werden, auch im Zuge des Strukturwandels in der Landwirtschaft. Kirchberg etwa hat solche Schilder, Langenpreising ebenfalls. Ottenhofens Heimatforscher-Chef Franz Weber betont allerdings, dass sie ein anderes Design gewählt hätten als die beiden genannten Gemeinden: Es werde der alte Hofname erscheinen, aber auch die Grundherrschaft.

An den beiden Terminen, bei denen es auch Kaffee und Kuchen gibt, wolle der Verein die Besitzer dieser Anwesen erreichen. Später, so der Vorsitzende, würden Interessenten noch einmal zu einer Detailbesprechung eingeladen. „Die Hofnamensschilder sollen einsehbar an den Hauswänden angebracht werden und den Gedanken des historischen Bewusstseins für unsere Häuser und Höfe stärken“, heißt es vom Verein.

Die Heimatforscher haben sich viel Mühe bei der Vorbereitung gemacht, sogar Ausschnitte einer historischen Flurkarte von 1855 reproduziert, um die alten Gebäude zuordnen zu können. „Wir haben auch das alte Oberottenhofen erfasst“, sagt Weber und ist sich sicher, dass dieses Angebot auch für Ottenhofener interessant ist, deren Häuser nicht konkret gemeint sind.  

Klaus Kuhn

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