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Viele Schirmherren hat die Skulptur „Dialog“ in Ottenhofen (v. l.): Renate Bertram, Stefan Reischl, Wolfgang Wagner, Dieter Effkemann, Klaus Stadler, Bürgermeisterin Nicole Schley, Josef Greckl, Dieter Heckel, Andrea Rappold, Heinrich Schwanzer, Andrea Börner, Mascha Voidel, Alfred Greckl, Georg Lippacher und Andrea Knauer.

Einweihung am Maibaumplatz

Ein neuer „Dialog“ in Ottenhofen

„Dialog“ heißt die Holz-Skulptur, die nun Ottenhofen ziert.

Ottenhofen– Tobias Mattern aus Trasadingen in der Schweiz hat aus einem Eichenstamm ein neues Wahrzeichen für Ottenhofen geschaffen. „Dialog“ heißt sein Kunstwerk, das im Rahmen des internationalen Holzbildhauer-Symposiums „Mitten im Ort“ in Oberding für die Gemeinde entstanden ist und nun ihren Standort am Maibaumplatz gefunden hat.

Die Skulptur setzt zwei fast gleiche Teile in einem größtmöglichen Spannungsfeld zueinander. „Wo der eine Part vorstößt, macht der andere Platz. Wo er sich zurückzieht, kann der andere einspringen“, beschreibt der Künstler, der bei der offiziellen Einweihung nicht anwesend sein konnte, sein Werk. In Empfang genommen wurde die Skulptur mit Sekt und einer Regen-Taufe von oben: Mit Schirm waren Bürgermeisterin Nicole Schley, die Gemeinderäte und einige regenfeste Gäste bei der Einweihung anwesend und freuten sich über das neue Schmuckstück ihrer Gemeinde.

Beim Finale des Symposiums in Oberding hatte Mattern Schley noch mit einem Muster aus Metall überrascht, wie sie erzählte. Es stellt eine Rose und einen Drachen dar. Den habe er durch die beiden Holzteile fliegen gesehen. Es beinhaltet in etwa auch das Wappen der Familie Esswurm, dem Adelsgeschlecht aus Ottenhofen. „Nicole, sprüh diese Rose überall hin, wo du magst, nur nicht auf mein Kunstwerk“, habe er zu Schley gesagt und ihr eine Spraydose überreicht.  rg

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