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Der neue Vorstand der Ottenhofener Feuerwehr (v. l.): Schriftführer Stefan Speer, Jugendwart Michael Weber, 1. Kassier Christian Holbinger, 1. Vorsitzender Josef Greckl, 2. Jugendwart Verena Stadler, Bürgermeisterin Nicole Schley, 2. Kassier Christoph Wagner, 2. Kommandant Florian Wagner, 1. Kommandant Hermann Brandlmeier und 2. Vorsitzender Reinhard Göster.

Feuerwehr Ottenhofen 

Die Jugend ist nicht fit genug

Mahnende Worte gab es in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Ottenhofen - vor allem in Sachen Fitness.

Ottenhofen– Gut besucht war dieJahreshauptversammlung der Feuerwehr Ottenhofen: 42 Mitglieder waren ins Camillo gekommen. Vorsitzender Josef Greckl erinnerte in seiner Rückschau auf 2016 an einige Geburtstage von Mitgliedern, aber auch an den Tod von Georg Neumüller. Das Grillfest, in Zukunft Sommerfest, sei ein Riesenerfolg gewesen. Als einen Höhepunkt bezeichnete er die Begleitung des Kirchenzugs bei der 60-Jahr-Feier der DJK Ottenhofen, bei der Reinhard Kardinal Marx nach dem Gottesdienst mit Blaulicht und Martinshorn zum Sportheim begleitet wurde.

„Ottenhofen feiert Advent“, die Veranstaltung zugunsten Hilfsbedürftiger, brachte dank eines Grillstands unter Leitung von Stefan Genschew 299 Euro ein, die der Nachbarschaftshilfe gespendet wurden. Verena Stadler, Antonia Kratzer und Yvonne Wagner erzielten beim Plätzchenverkauf beim Christmas Hill 900 Euro Gewinn, die ans Kinderheim Langenpreising gingen.

Kommandant Hermann Brandlmeier berichtete über die Tätigkeiten der 40 Aktiven, unter denen vier Frauen sind. Sieben Aktive wurden zu passiven Mitgliedern, ein Feuerwehrmann feierte 18. Geburtstag und wechselte zur aktiven Wehr, einer aktivierte sich nach einigen Jahren wieder selbst, und ein sehr gut ausgebildeter Kamerad wurde Mitglied, weil er nach Ottenhofen gezogen war.

Heuer werden sechs weitere Jugendliche 18 Jahre alt und wechseln von der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst. Doch auch sie werden die Präsenz während der Einsätze sicher verbessern können, mahnte Brandlmeier. Er sprach auch das Problem der mangelnden Fitness an, das vor allem die Jugend betreffe. „Wir wollen kein Sportverein werden, aber Sebastian Weber wird voraussichtlich dieses Jahr auf einen Lehrgang zum Feuerwehr-Sport-Assistenten gehen. Vielleicht können wir dann auf dem Gebiet was verbessern“, sagte der Kommandant, der aus dem vorigen Jahr von 307 Einsatzstunden, 485 Stunden regulärer Übungen und 560 Stunden Ausbildung und Wiederholungsübungen berichtete.

Nachdem Jugendwart Michael Weber über ein „super Jugendjahr“ berichtet hatte, bat er die Anwesenden darum, ihm bei der Suche nach Nachwuchs zu helfen.

Bürgermeisterin Nicole Schley lobte den Dialog mit dem Vorstand ebenso wie die Atmosphäre im Verein: „Ich finde Euch einfach immer toll.“ Sie zeigte sich stolz über die Aus- und Weiterbildung der Aktiven, die Hilfe bei Unfällen und Feuerschäden leisteten, aber auch bei der Absicherung von Veranstaltungen.

Bei den Vorstandsneuwahlen wurde die Führungsriege in ihren Ämtern bestätigt. Neu ist lediglich Christoph Wagner als 2. Kassier. Martin Zehetmair, seit 1971 Mitglied und langjähriger 2. Kommandant, bekam zum Dank ein Bierseidel überreicht.  rg

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