Gemeinderat Ottenhofen 

Baugebiet Am Schlehbach: 2,6 Millionen Euro für Grundstücke

In der Haushaltsdebatte im Ottenhofener Gemeinderat ging es vor allem darum, wo man sparen könne. Kämmerer Günther Gels erläuterte die Zahlen rund um den gut drei Millionen Euro starken Haushalt.

Ottenhofen – So sind Ausgaben etwa für neues Inventar für die Grundschule und Ausrüstung für die Feuerwehr vorgesehen. Die Mittagsbetreuung bekommt mehr Mobiliar, die Kita eine bessere Ausstattung. Für die Straße Am Loh sind noch Rechnungen offen. Ein größeres Bauvorhaben ist der Ausbau der Grashauser Straße. Hier müssen etwa 60 000 Euro für den Kauf von Grund und etwa 428 000 Euro für den Straßenbau finanziert werden. Rund 200 000 Euro sind als Förderung des Freistaats im kommenden Jahr zu erwarten.

Für den Grundstückskauf für das geplante Baugebiet Am Schlehbach müssen Kosten von gut 2,6 Millionen Euro im Etat aufgenommen werden. Diese soll laut Gels ein Kredit bis 2020 abdecken. Dann werden die Grundstücke, so ist es geplant, an die neuen Bauherren verkauft. Damit sei der Kredit wieder getilgt.

Rund 40 000 Euro sind für den Hochwasserschutz veranschlagt – ein Thema, das fast in jeder Gemeinderatssitzung auf der Tagesordnung steht. Der Investitionszuschuss Breitband ist mit 172 000 Euro vorgesehen. Auch das neue Fahrzeug für den Bauhof (100 000 Euro) sowie Tilgungen von Krediten (86 500 Euro) schlagen sich nieder. Der Ausbau des Wasserleitungsnetzes mit 25 000 Euro und die Konzeptplanung des Vorhabens Perusa-Straße mit 60 000 Euro vervollständigt die Ausgaben für 2017.

Daneben sind für die Vereine kleinere Zuschüsse und für den Umbau der Josef-Vogl-Halle insgesamt gut 10 000 Euro vorgesehen. Die Baumaßnahme am Autohaus Bauer ist noch nicht eingeplant. „Wir wollten einen klaren Schnitt für den neuen Haushalt machen. Ich meine, das ist uns gelungen“, sagte Bürgermeisterin Nicole Schley (SPD).

Dass es in diesem Jahr keine Schlüsselzuweisung des Landkreises gibt, bewegte viele Gemeinderäte. Gels versuchte zu beruhigen: „Es war immer schon ein wellenförmiger Vorgang mit den Schlüsselzuweisungen. Unter normalen Umständen können wir im nächsten Jahr wieder mit 100 000 Euro rechnen. Garantiert ist das aber nicht.“

Randolf Gänger

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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