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Gemeinderat Ottenhofen 

Noch mehr Solarstrom

Viel diskutiert wurde über den Wartungsvertrag für die Photovoltaikanlagen, die sich auf dem Feuerwehrhaus und auf dem Kindergarten befinden, in der Gemeinderatssitzung in Ottenhofen. 

Ottenhofen– Über einen Wartungsvertrag für die Photovoltaikanlagen der Gemeinde Ottenhofen, die sich auf dem Feuerwehrhaus und auf dem Kindergarten befinden, war in den vergangenen Gemeinderatssitzungen viel diskutiert worden. Nun einigte sich das Gremium auf einen Vertrag, der zum 1. Januar 2019 beginnen soll.

„So leicht ist es gar nicht, Angebote zu bekommen“, blickte Bürgermeisterin Nicole Schley (SPD) in der Ratssitzung zurück. Dieter Heckel (FWO) sagte, dass ein Wartungsvertrag sinnvoll wäre, „um Ausfälle zu verhindern“. Alfred Greckl (FWO) hingegen sah in erster Linie die Kosten: „Wenn wir den Preis für einen Wartungsvertrag mit den Einnahmen vergleichen, kommt schon fast eine Pattsituation heraus.“ Auf die Frage von Stefan Reischl (CSU) nach der Vertragslaufzeit erklärte Schley, dass er jährlich kündbar sei.

Letztlich einigte sich das Gremium darauf, einen Wartungsvertrag mit einem Beitrag von gut 1000 Euro pro Jahr abzuschließen. Er soll ab dem 1. Januar 2019 beginnen und enthält eine Fernübertragung aller angeschlossenen Module sowie die Wartung.

Außerdem wurde darüber diskutiert, ob auf dem Dach der Mittagsbetreuung ebenfalls eine PV-Anlage installiert werden solle. Schley konnte zwei Angebote dafür vorlegen und brachte den Terminus „Eigennutzung“ ins Gespräch. Das war für einige Gemeinderäte ein sehr wichtiger Punkt. Georg Lippacher (FWO) sprach sich für „Ökostrom über alles“ aus.

Klaus Stadler (CSU) war der Meinung, dass „der Eigenverbrauch der einzig wahre Grund für eine solche Anlage darstellt“. Reischl erklärte, er sehe „keinen Sinn darin. Wir kommen kaum auf unsere Kosten.“ Schley meinte dazu, dass es Argumente dagegen und dafür gebe. „Jedoch sind, gerade auf einer Schule, die Vorbildfunktion sowie die Gewinnung und Nutzung von Ökostrom ganz wichtige Punkte für eine solche neue Anlage.“

Mit 7:5 Stimmen votierten die Räte für eine weitere Anlage. Diese kann der Maschinenring Erding für gut 13 000 Euro liefern. rg

Rubriklistenbild: © dpa / Sven Hoppe

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