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An der Naturbar aus Eis und Schnee wurde allerlei Heißes ausgeschenkt, um die Kälte von innen zu bekämpfen.

Hartholzschützen Ottenhofen

An der Schneebar wird den Gästen eingeheizt

Bereits seit 1997 veranstalten die Hartholzschützen Ottenhofen in jedem Winter das traditionelle Eis- und Schneefest am Ottenhofener Sportplatz. Auch in diesem Jahr trotzten rund 300 Besucher wieder den kalten Temperaturen.

Ottenhofen – Warum die Hartholzschützen um Vorsitzenden Karl-Heinz Brunner gerne im Winter feiern? Weil es im Sommer schon Feste wie Sand am Meer gibt. Die Böllerschützen sind sich einig: Auch in der kalten Jahreszeit soll etwas geboten sein. Ihr traditionelles Eis- und Schneefest hat deshalb bereits seit 20 Jahren einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Ottenhofener.

Und so sammelten sich wieder zahlreiche Besucher neben wärmenden Öfen oder mit einem dampfenden Glühwein in der Hand an der Schneebar. „Die gehört einfach zum Eis- und Schneefest dazu. Ohne geht es nicht“, erzählt Brunner. Bereits seit der Vereinsgründung im Jahr 1996 ist er als Vorsitzender aktiv. Einige schneelose Winter hat er also bereits überwunden. „Natürlich ist es nicht das Gleiche, wenn kein Schnee liegt. Wir haben schon einige Male mit weißen Bettlaken, die wir über die Bar gelegt haben, ausgeholfen. So hatten wir auch unsere Schneebar“, erinnert er sich lachend.

18 Mitglieder haben die Hartholzschützen Ottenhofen. Das Besondere: Einen Austritt hat es im Verein seit seiner Gründung nicht gegeben. Alle zwölf Gründungsmitglieder sind nach wie vor dabei. Zu sehen sind sie vor allem bei Hochzeiten und Beerdigungen, am Volkstrauertag oder an Weihnachten. Für ordentlich Lärm gesorgt haben die Böllerschützen auch zur Eröffnung ihres Winterfests. „Dabei kommt es auf zwei Dinge an: die Optik und der perfekte Ablauf, denn wir bieten etwas fürs Auge und für die Ohren“, erklärt der 63-jährige Vorsitzende.

So müssen die aktiven Schützen bei einem Fehler fünf Euro in die Strafkasse legen. „Die Sicherheit jedoch ist das A und O. Wir dürfen uns keine Fehler erlauben“, begründet Brunner und ergänzt: „Das ist eine Tradition, die wir vor allem auf anständige Weise erhalten möchten.“ 

Julia Adam

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