Braucht‘s für die Vorplanungen fürs neue Kinderhaus in Ottenhofen einen Architekten? Darüber war man sich uneins im Gemeinderat (Symbolbild).
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Braucht‘s für die Vorplanungen fürs neue Kinderhaus in Ottenhofen einen Architekten? Darüber war man sich uneins im Gemeinderat (Symbolbild).

Beschluss auf Juli vertagt

Kinderhaus Ottenhofen: Entscheidung über erste Planungen vertagt

  • Henry Dinger
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Braucht‘s für die Vorplanungen fürs neue Kinderhaus in Ottenhofen einen Architekten? Darüber war man sich uneins im Gemeinderat. 

Ottenhofen– Die Kindereinrichtungen in Ottenhofen platzen aus allen Nähten, eine Erweiterung muss dringend her. „Heuer konnten wir nochmal alle Kinder unterbringen“, sagte Bürgermeisterin Nicole Schley (SPD) in der Gemeinderatssitzung. Doch die Neubaugebiete und der damit verbundene Zuzug von Familien könnten schon bald zu einem Problem werden. „Wir möchten nicht wieder die Situation haben, vor einer Container-Lösung zu stehen“, so Schley.

Kinderhaus als Mehrzweck-Einrichtung?

Also wird die Idee vorangetrieben, das alte Lehrerwohnhaus abzureißen und auf dem Grundstück eine Kindereinrichtung zu bauen. Schley schlug vor, den Architekten Alexander Pfletscher mit ins Boot zu holen, um über eine mögliche Raumaufteilung des neuen Gebäudes zu sprechen. Das Haus könnte durchaus eine Mehrzweck-Einrichtung werden und auch Vereinen Platz bieten oder einen Gemeindesaal beherbergen. Der Experte von den PSA Architekten aus München bringe in Sachen Kinderhäusern gute Erfahrungen mit und habe erste Ideen geäußert, so die Bürgermeisterin. Als grobe Schätzung könnte man eine Eröffnung im Herbst 2023 ins Auge fassen.

Aus den Reihen des Gemeinderats kam von Dieter Heckel (FWO) der Vorschlag, ein zweites Architekturbüro einzuschalten, um weitere Vorschläge prüfen zu können. Auch wurde von Gemeinderat Siegfried Heuwieser (CSU) der Wunsch nach einem Fachmann laut, der sich mit Kinderhäusern „im ländlichen Raum“ auskennt.

Braucht man für die Vorplanung einen Architekten?

Wie Geschäftsleiterin Andrea Knauer erläuterte, sei der vorgeschlagene Architekt zunächst für die Vorplanungen und später die Ausschreibung der Architektenleistung zuständig, er würde jedoch nicht das komplette Kinderhaus planen.

Andreas Lippacher (FWO) stellte insgesamt in Frage, für die Vorplanung einen Architekten hinzuziehen zu wollen. Schley machte deutlich, dass es zunächst nur darum gehe, mit dem Experten gemeinsam ein Programm für die Raumaufteilung für das Kinderhaus und weitere mögliche Nutzung als Gemeindehaus zu erarbeiten, um zu sehen, „was überhaupt Sinn macht“: „Wir brauchen eine Anleitung für das Kinderhaus“, fasste Schley zusammen.

Diskutiert wurde auch die Honorarfrage. Einen Beschluss zu den Planungen gab es in dieser Sitzung noch nicht, das Thema wurde auf Juli vertagt. Bis dahin will Schley schauen, ob sich noch ein zweiter Experte für Kinderhäuser findet.

hd

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