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Weiterentwicklung des Wahlprogramms: Bei der CSU Ottenhofen wurde am Sonntag bei einer öffentlichen Veranstaltung der Themenkatalog noch einmal deutlich erweitert.

Wahlprogramm der Christsozialen in Ottenhofen

Speed-Dating mit der CSU

Die CSU in Ottenhofen versuchte es am Sonntag mit einer neuen Form der Wahlkampfveranstaltung: Sie lud zum Speed-Dating in die Pizzeria Camillo ein.

Ottenhofen – Anders als beim eigentlichen Speed-Dating war es freilich nicht Ziel, einen potenziellen Partner kennenzulernen, sondern den Gemeinderatskandidaten auf den Zahn zu fühlen.

Schriftführerin Daniela Egner hatte Namensschilder für alle Kandidaten vorbereitet. Da konnte sehr schnell festgestellt werden, dass immerhin sieben Gäste gekommen waren. Vorsitzende Verena Stadler stellte sich mit einem Gong mitten in den Raum, und so sollten die Gäste Gelegenheit haben, möglichst viele der Bewerber für den Gemeinderat persönlich in Einzelgesprächen kennen zu lernen. Das klappte nach ein paar Anlaufschwierigkeiten dann auch ganz gut. Einige brauchten aber doch nach dem Gong eine extra Aufforderung der Schriftführerin: „Wechseln, meine Herren!“

Die „Top Five“ der Wahlkampfthemen

Bei den Einzelgesprächen kam unter anderem heraus, dass das Lieblingsprojekt der amtierenden Bürgermeisterin Nicole Schley (SPD), der Waldkindergarten, auch bei der CSU ausgezeichnet ankommt. So stellte sich unter anderem Melanie Schüngel, die als angehende Lehrerin vom Fach ist, hinter dieses Projekt und gab durchaus zu, dass sie anfangs skeptisch gewesen sei.

Nach der Vorstellungsrunde gab es eine kleine Umbaupause, der Tisch wurde vergrößert, und dann stellte Daniela Egner die „Top Five“ der Themen im Programm der CSU für Ottenhofen vor. So drängte sie darauf, dass etliche Projekte doch deutlich schneller umgesetzt werden sollten: „Uns dauert einfach vieles zu lange.“ Freilich konnte sie auch das Thema Herdweg nicht auslassen. Die CSU wünscht hier einen notwendigen Minimalausbau unter Beachtung des Hochwasserschutzes.

Natur-Spielplatz: „Das ist eine Oase!“

Das Schlossgelände sollte nach dem Willen der Partei aufgewertet werden. Die laufenden Planungen würden hierfür einige Möglichkeiten bieten. Klare Position bezieht die CSU bei der Wasserversorgung: Diese solle unbedingt in der Hand der Gemeinde bleiben. Allerdings möchte die CSU dabei erreichen, dass es keine weiteren Einschränkungen für die Landwirtschaft gebe. Der Naturerlebnis-Spielplatz soll nach den Vorstellungen der CSU aufgewertet werden: „Das ist eine Oase!“

Im Bereich des Verkehrs sollen vor der Schule und dem Kindergarten eine Geschwindigkeitsbeschränkung eingeführt und die Parkplätze am Sportplatz optimiert werden. Ein Ärgernis für die CSU ist die Informationspolitik der S-Bahn. Allerdings mussten auch die örtlichen Vertreter der Partei feststellen, dass sie hier keinerlei Einfluss haben.

Spitzenkandidatin Stadler: „Ich freue mich auf einen konstruktiven Wahlkampf“

In der späteren Diskussion stellte sich heraus, dass die Autoren des ersten Programmentwurfs das Thema „Gewerbeförderung“ komplett außen vor gelassen hatten. In intensiven Gesprächen arbeiteten die Versammlungsteilnehmer heraus, dass das nachzuholen ist. Das Informationsblatt zur Kommunalwahl wird wohl gerade in diesem Punkt noch einmal überarbeitet.

Unterstützung für die amtierende Bürgermeisterin gab es bei den Versuchen, zu den Planungen der Tennet am Umspannwerk zu mehr Informationen zu kommen. Das ist auch eine ausdrückliche Forderung der CSU. Stadler, die auf Platz eins der Liste steht, machte deutlich: „Ich freue mich auf einen konstruktiven Wahlkampf in Ottenhofen.“

Klaus Kuhn

Die Bürgermeisterkandidaten aller Gemeinden aus dem Landkreis Erding, haben wir für Sie in unserem Überblicksartikel zu den Kommunalwahlen 2020 aufgelistet. Alle weiteren Hintergrundberichte finden sie auch auf unserer Themenseite zu den Kommunalwahlen 2020 im Landkreis Erding.

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