Die Premiere des Stücks „Zum Frühsport Mord“ feiert die Laienspielgruppe Ottenhofen am Freitag in der Josef-Vogl-Halle. Das Dinnertheater wird sechsmal aufgeführt.
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Beim Dinnertheater im Ottenhofener Schützenheim dabei (stehend, v. l.): Wolfgang Kaiser, Jürgen Martini, Rainer Bigalke und Florian Brand sowie (vorne, v. l.) Carola Werndl und Sabine Drobner. 

Laienspielgruppe sucht den Mörder

Kriminelles Dinnertheater in Ottenhofen

Die Premiere des Stücks „Zum Frühsport Mord“ feiert die Laienspielgruppe Ottenhofen am Freitag in der Josef-Vogl-Halle. Das Dinnertheater wird sechsmal aufgeführt.

Ottenhofen Die Laienspielgruppe Ottenhofen unter dem Dach der Eichenlaub-Schützen bringt heuer ein Dinnertheater auf die Bühne. Premiere wird am Freitag, 13. März, im Schützenheim in der Josef-Vogl-Halle gefeiert.

Der Raum, in dem auch der Gemeinderat tagt, wird dafür umgestaltet: Die fleißigen Bühnenbauer haben eine Hotel-Rezeption aufgebaut, Beleuchtung installiert, eine Kamera für die Übertragung in die Künstlergarderobe angeschlossen. Der Ratstisch weicht einer gemütlichen Bestuhlung mit dekorierten Tischen.

Die Besucher sollen sich wohlfühlen, denn schließlich geht es beim Krimi „Zum Frühsport Mord“ von Madeleine Giese für die Gäste gleich zwei Aufgaben. Sie sollen nicht nur den Mörder finden, sondern auch festlegen, wer das Opfer wird. Hier gibt es reichlich Auswahl, denn: „Am liebsten würde man sie alle umbringen, die unsympathischen Teilnehmer der ,Health-Living-Survival-Truppe‘ samt ihrer versponnenen Trainerin Arisu“, so der Text des Theaterverlags zu dem Stück aus dem Jahr 2019.

70 Minuten zur Ermittlung des Mörders

Besagte Trainerin wird verkörpert von Sabine Drobner, und offensichtlich schwebt nur Hotelier Alf Schulz (Rainer Bigalke) über allem. Dauer des Stücks: 70 Minuten. Zeit genug also für die Gäste, sich bei einem Dinner Gedanken darüber zu machen, wer der Mörder ist.

Unter der Regie von Thomas Waldherr spielen Carola Werndl, Jürgen Martini, Wolfgang Kaiser und Michael Weidel. Sie werden unterstützt von Hildegard Kaiser (Souffleuse), Marion Weidel (Maske) und Alexander Bitsch (Bühnenbau). Die Organisation haben Ute Waldherr und Regina Lippacher inne, Peter Lang und Franz Drobner kümmern sich um die Technik. Dazu kommen viele fleißige Helfer im Servicebereich. Fürs Schützenheim als Spielort für die sechste Veranstaltung dieser Art haben sich die Laienspieler entschieden, denn: „Wir wollten mal was Neues ausprobieren“, so Ute Waldherr.

Karten und weitere Vorstellungen

Karten für 37 Euro inklusive Drei-Gänge-Menü können per E-Mail an theater@ottenhofen.de bestellt werden. Serviert werden Schwarzwurzelsüppchen mit geräucherter Forelle, Jungbullenschäuferl auf Gemüse und Kartoffeln sowie Topfenstrudel. Nach der Premiere gibt es weitere Aufführungstermine am Samstag, 14. März, sowie Freitag/Samstag, 20./21. und 27./28. März. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr.

Klaus Kuhn

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