Einweisung mit Abstand: Die First Responder Ottenhofen haben ihren Dienst wieder aufgenommen. Kommandant Hermann Brandlmeier (3. v. r.) übernahm die Schulung der Freiwilligen in Sachen Sicherheitsregeln.
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Einweisung mit Abstand: Die F irst Responder Ottenhofen haben ihren Dienst wieder aufgenommen. Kommandant Hermann Brandlmeier (3. v. r.) übernahm die Schulung der Freiwilligen in Sachen Sicherheitsregeln.

Nach Corona-Zwangspause

Ottenhofens First Responder wieder am Start

Die Ottenhofener First Responder sind nach der Corona-Zwangspause wieder am Start - unter strengen Sicherheitsauflagen.

Ottenhofen – Auch die First Responder der Feuerwehr Ottenhofen fahren ihren Betrieb langsam wieder hoch. Zweiter Kommandant und Leiter der First Responder, Florian Wagner, erklärt auf Nachfrage der Heimatzeitung, dass es sofort nach dem Start des Angebots die bekannte Corona-Zwangspause gegeben habe. Diese habe auch die Feuerwehren getroffen, die nur noch unmittelbare Pflichtaufgaben hätten abarbeiten dürfen. First Responder sind aber bekanntermaßen eine Freiwilligkeitsleistung der Feuerwehren.

Bisher erst sieben Einsätze

So halte sich die Zahl der Einsätze, die die 16 Freiwilligen bisher „gefahren“ haben, mit sieben noch in engen Grenzen. Aber diese haben, wie Wagner dankbar feststellte, wohl imagebildend gewirkt: „Die Akzeptanz und das Feedback nach den Einsätzen sind überwältigend.“ Sogar von Dankesschreiben derer, denen die Aktiven haben helfen können, berichtete er: „Ein Wahnsinn!“ „Die bisherigen Einsätze haben gezeigt, dass wir ein wichtiges Glied in der Rettungskette sind“, wird Wagner auf der Facebook-Seite der Ottenhofener Wehr zitiert.

Seit gut einer Woche sind die First Responder auch in Ottenhofen wieder bei der Integrierten Leitstelle angemeldet. Um das zu erreichen, waren allerdings einige Maßnahmen erforderlich – unter anderem zusätzliche Hygieneschulungen. Überdies habe Bürgermeisterin Nicole Schley (SPD) „ohne zu zögern“ das Geld für das dafür erforderliche zusätzliche Material für den Schutz der Einsatzkräfte bereit gestellt. Wagner bewertet das als ein klares Signal, dass das Rathaus hinter der Feuerwehr und ihren Kräften stehe.

„Unter strengen Auflagen und deutlich reduziert“

„Der First Responder läuft bis auf Weiteres unter strengen Auflagen und deutlich reduziert“, erklärt Wagner weiter. Das sei eine Vorgabe auch des Kreisfeuerwehrverbands. Eine dieser Auflagen sei, dass immer nur zwei Freiwillige gleichzeitig ausrücken dürften.

Das Hygiene- und Sicherheitskonzept war Chefsache: Kommandant Hermann Brandlmeier hatte die Schulungen dazu selbst geleitet.

Das Sommerfest an Fronleichnam haben die Feuerwehrler aber aus den bekannten Gründen absagen müssen. Aber, so die öffentlich verbreitete Ankündigung, man werde sich noch etwas einfallen lassen. 

Klaus Kuhn

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