Spendenrekord trotz Corona: 20 020 Euro sammelten Anni und Peter Huber zum Jahreswechsel durch die Weihnachtsbeleuchtung am Christmas Hill in Ottenhofen. Eine besondere Freude war für das engagierte Ehepaar die Wunschzettel der Geschwister Luis und Leonie.
+
Spendenrekord trotz Corona: 20 020 Euro sammelten Anni und Peter Huber zum Jahreswechsel durch die Weihnachtsbeleuchtung am Christmas Hill in Ottenhofen. Eine besondere Freude war für das engagierte Ehepaar die Wunschzettel der Geschwister Luis und Leonie.

Spendenaktion von Anni und Peter Huber bringt 20 020 Euro fürs Kinderspital

Rekord am Christmas Hill

Ottenhofen - Spendenrekord am Christmas Hill: Trotz coronabedingter Einschränkungen haben Anni und Peter Huber dank der Unterstützung der Bürger mehr als 20 000 Euro für kranke Kinder gesammelt.

Jahr für Jahr stellen Anni und Peter Huber einen neuen Spendenrekord mit den Einnahmen durch ihre Weihnachtsbeleuchtung am Christmas Hill auf. Auch Corona kann ihnen hier keinen Strich durch die Rechnung machen. 20 020 Euro kamen diesmal zusammen. Über das Geld darf sich die Elterninitiative Intern 3 am Dr. von Haunerschen Kinderspital München freuen.

Überrascht von diesem Ergebnis waren die Hubers selbst. „Die Entscheidung, unsere Beleuchtung zu machen, war goldrichtig“, sind sich die beiden einig. So haben sich viele Besucher – mit Abstand – an der Beleuchtung ihres Hauses und Gartens erfreut und so schöne Momente genießen können. Auch das Tor an der Einfahrt war wie jedes Jahr geöffnet, so dass man auch die beleuchteten Rentiere, den amerikanischen Weihnachtsbaum oder den Wunschnikolaus aus nächster Nähe bestaunen konnte.

Apropos Wunschnikolaus: Zwei liebevoll gestaltete Wunschzettel haben die Hubers dort entdeckt. Luis und Leonie aus Hohenkammer (Kreis Freising) waren mit ihren Geschwistern und Eltern am Christmas Hill zu Besuch. Ganz oben auf ihrem Wunschzettel stand, dass Corona verschwinden und die Menschen gesund bleiben sollen. Luis hoffte zudem auf ein Handy und eine Alexa.

Ob die Wünsche in Erfüllung gingen, wissen die Hubers natürlich nicht. Sicher aber ist, dass die Wunschzettel einen Ehrenplatz in Peter Hubers Christmas-Hill-Ordner bekommen. Darin hat er alles dokumentiert: Zeitungsberichte, Spendeneinnahmen oder den jährlichen Verbrauch an Glühwein und Kinderpunsch.

Diese Stärkungen gab es wegen Corona diesmal nicht. Die Spendenbereitschaft aber war ungebrochen hoch. So bekamen die Hubers schon zwei Großspenden, die den Grundstein für den Rekord bedeuteten: 5000 Euro stammen aus Spendengeldern einer Beerdigung, 3000 Euro stiftete ein Unternehmer aus dem Landkreis. „Außerdem haben wir schon einen richtigen Spenderstamm“, freut sich Peter Huber. Und es gibt immer wieder Überraschungen. So überbrachte eine Familie, deren Urlaub ausgefallen war, 250 Euro.

Regulär beleuchten die Hubers ihr Anwesen vom ersten Advent bis zum Dreikönigstag. Da sich Anfang Januar Schnee angekündigt hatte, verlängerten sie die Aktion spontan bis 10. Januar. Und die weiße Pracht sorgte noch einmal für besonderes Flair.

Die offizielle Spendenübergabe an Elke Gleiß aus Heimstetten von der Elterninitiative Intern 3 musste heuer wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Den symbolischen Spendenscheck gab es trotzdem, das Geld aber ist schon überwiesen. Groß war aber die Freude bei Gleiß, als sie vom Rekordergebnis erfuhr: „Herzlichen Dank für das tolle Ergebnis. Ich war total überrascht von dieser Summe. Aber die Hubers haben schon so viel geleistet. Wenn es jemand schafft, dann Anni und Peter. Vielen Dank für dieses tolle Engagement.“ DANIELA OLDACH

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare