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Spendenübergabe vor weihnachtlicher Lichterdeko: Fritz Schamarek (vorne, r.) nahm den Scheck für seinen Sohn Benni von (vorne, v. l.) Mia-Sophie Scheyerer, Nora Wefers, (hinten, v. l.) Familie Rosenberger, Stefanie Popfinger, Nadine Stegmeier, Sabrina Ostermeier, Simone Scheyerer, Elisabeth Pointner mit Thea-Marie Scheyerer und Tina Wefers entgegen.

Spendenaktion für dreijährigen Ottenhofener

Waffelbacken für den krebskranken Benni

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Ottenhofen – Mit Waffeln einem schwerkranken Buben helfen: Das haben befreundete Familien und Teammitglieder des Kinderhauses Sancta Katharina Ottenhofen in der Vorweihnachtszeit getan.

Sie hatten an den Adventswochenenden gegen eine Spende frisch gebackene Waffeln auf dem Christmas Hill angeboten. Rund 25 Helfer waren mit Teig zubereiten, backen, und Waffeln verteilen beschäftigt. Beworben wurde die Aktion nur durch Mundpropaganda – und sie hat einen ernsten Hintergrund.

Denn das Geld, das gespendet wurde, kommt dem kleinen Benni zugute. Der Bub, der Ende Januar drei Jahre alt wird und demnächst den Kindergarten Sancta Katharina besuchen sollte, ist an Leukämie erkrankt. Die Schockdiagnose haben seine Eltern Stefanie und Fritz Schamarek sowie sein eineinhalbjähriger Bruder Lukas im August erhalten.

Schon kurz darauf entstand die Idee zur Spendenaktion. Tina Wefers und Kathrin Kowski, Freundinnen von Bennis Mama, waren dabei federführend.

Den frisch gebackenen Waffeln konnte kaum ein Besucher auf dem Christmas Hill widerstehen: Gespendet haben Menschen unter anderem aus Ottenhofen, Markt Schwaben, Erding, München und sogar Köln. Und die junge Familie kann das Geld gut brauchen: Die Behandlung ist kostenintensiv, und auch die Reisekosten verschlingen jede Menge, denn Benni wird in einer Klinik in Ulm therapiert.

Insgesamt konnten die fleißigen Helfer nun 1416,12 Euro an Fritz Schamarek übergeben. Das Geld stammt größtenteils aus dem Waffelverkauf. Rund 160 Euro kamen beim Martinsfest des Kinderhauses zusammen, das schon dort eine Spendenbox für Benni aufgestellt hatte.

Ganz spontan hat auch Artur Faiß, Inhaber der Tanzstelle Erding, Geld gesammelt – mit dem Verkauf von Kaffee und Kuchen bei einer Tanzvorstellung von Kindern. Der Kontakt zu ihm kam über eine Kindergartenmama zustande. Faiß brachte die 1000 Euro zur Spendenübergabe mit, wo Papa Fritz Schamarek überwältigt das Geld entgegennahm. Trotz der schweren Erkrankung seines Sohnes blickt der 32-Jährige positiv ins neue Jahr: „Benni ist stark. Er wird das schaffen.“

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