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Techno-Festival einstimmig abgelehnt

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Ottenhofen – Mit zwölf Stunden Techno, House und Electro wollten die Veranstalter rund 1000 Fans dieser Musikrichtung beschallen – die Anwohner allerdings auch.

Letztere können aufatmen: Das von einem Veranstalter-Duo am Ottenhofener Sportgelände geplante Festival ist vom Tisch. Der Gemeinderat lehnte in seiner Sitzung am Dienstagabend das Ansinnen einstimmig ab.

Rund 20 DJs auf zwei Bühnen, eine Aftershow-Party im Unterbräu in Markt Schwaben mit Shuttle-Service dorthin – Ferdinand Bauer (Erding) und der Unterschwillacher Daniel Greckl hatten sich einiges ausgedacht. Allerdings bissen sie mit der Idee eines derartigen Festivals auf Ottenhofener Flur im Gemeinderat aus mehreren Gründen auf Granit.

Bürgermeisterin Nicole Schley fehlte zuallerst mal der Bezug zum Ort. Außerdem: „Diese Musik sorgt für Trance, und da sind Drogen involviert.“ Zudem hatte sie Sorgen, dass das Ganze via Facebook aus dem Ruder laufen könnte: „Dann kommen da 5000 Leute wie zuletzt in Pastetten.“

Renate Bertram und Andrea Börner (beide SPD/Parteifreie) fanden die Idee „ja ganz gut“. Allerdings machten sie sich Sorgen über die Parkplatzsituation und erwähnten auch die Bedenken der Polizei. Die hatte davon abgeraten, die Veranstaltung zu gestatten. Fazit von Andrea Rappold (FW): „Wenn wir das genehmigen, sind wir auch verantwortlich. Ich will nicht, dass hier sowas passiert wie in Duisburg.“

michael luxenburger

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