Diese Lücke zwischen Gerätehaus (r.) und Bauhof wird die Arbeitsgruppe, die sich mit Umbau und möglicher Erweiterung des Feuerwehrhauses in Ottenhofen befasst, auch im Visier haben.
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Diese Lücke zwischen Gerätehaus (r.) und Bauhof wird die Arbeitsgruppe, die sich mit Umbau und möglicher Erweiterung des Feuerwehrhauses in Ottenhofen befasst, auch im Visier haben.

Gemeinderat will Mitte Februar die Erkenntnisse der Arbeitsgruppe beraten

Viele Ideen fürs Ottenhofener Feuerwehrhaus

Es geht voran mit dem Feuerwehr-Gerätehaus in Ottenhofen. Der Gemeinderat werde sich in seiner Sitzung am 16. Februar mit dem Thema befassen, kündigt Bürgermeisterin Nicole Schley an. Wie berichtet, hat der Rat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich nach den Plänen der Rathauschefin Ende des Monats mit den vorgelegten Vorschlägen auseinandersetzen wird.

Ottenhofen - Kommandant Hermann Brandlmeier hält sich im Gespräch mit unserer Zeitung mit einer Bewertung zurück, sagt aber, dass die Vorschläge schon recht konkret seien. Das bestätigt die Bürgermeisterin, die voll des Lobes ist für die Arbeitsgeschwindigkeit des Planungsbüros.

Wie berichtet, muss die Gemeinde eine Reihe von Änderungen am Gerätehaus vornehmen, weil die Sicherheit der Einsatzkräfte nicht mehr voll gewährleistet werden kann. Ein zentraler Punkt ist, dass sich die Wege der Freiwilligen, die ins Gerätehaus eilen, mit denen, die vielleicht schon zur Einsatzstelle abrücken, kreuzen können. Das darf nicht sein. Dazu kommt eine fehlende „Schwarz-Weiß-Trennung“, drohender Platzmangel. Alles zusammen lässt sich nur mit Umbaumaßnahmen lösen, eventuell auch einer Erweiterung.

Da kommt auf die Verwaltung und die Bürgermeisterin, die beiden Kommandanten Brandlmeier und Florian Wagner, verstärkt durch die Gemeinderäte Verena Stadler, Alfred Greckl und Stefan Reischl, noch eine Menge Arbeit zu. Schley nannte die Vorschläge, die von Architekt Michael Jaksch aus Forstern gekommen sind, eine „gute Grundlage“, wollte aber der Arbeitsgruppe, die sich jetzt an diese Vorschläge macht, nicht vorgreifen. Die ersten Skizzen sehen einen Anbau an das bestehende Gerätehaus vor, der die Lücke zwischen dem Gerätehaus und dem Bauhofgebäude schließen würde. Immerhin könnte dieser Anbau 5,5 Meter breit und 12,5 Meter tief werden.

Bisher vergeben hat der Gemeinderat nur die ersten beiden Leistungsphasen, also die Grundlagenermittlung und eine Vorplanung. Im vorigen September hatte Schley auch gemeint, dass mit Vorlage der Vorplanung auch eine ungefähre Vorstellung darüber bestehen könnte, mit welchen Kosten die Gemeinde rechnen muss. Für den Rat muss sie die kommunalen Projekte gewissermaßen dosieren: Dass nicht noch mehr Tempo gemacht wird und der Rat das Thema in der Januar-Sitzung am 26. auf die Tagesordnung bekommt, ist nach dem Bericht Schleys dem Umstand geschuldet, dass da schon ein anderes wichtiges Projekt, nämlich das Kinderhaus, verhandelt werden soll. Die Arbeitsgruppe könne erst nach dieser Sitzung zusammenkommen und die Entscheidung des Gemeinderats vorbereiten, sagt sie zum weiteren Vorgehen.  klk

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