„Da ist der Papa!“ An den Bilderwänden haben viele Besucher sich und Angehörige wiedergefunden. So wie hier Jakub, Markus, Andreas, Veronika und Simona Friedl (v. l.). Interessiert schaut auch Ferdinand Geisberger (hinten Mitte), der 1973 in die Pastettener Schule kam.
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„Da ist der Papa!“ An den Bilderwänden haben viele Besucher sich und Angehörige wiedergefunden. So wie hier Jakub, Markus, Andreas, Veronika und Simona Friedl (v. l.). Interessiert schaut auch Ferdinand Geisberger (hinten Mitte), der 1973 in die Pastettener Schule kam.
Für viele Besucher ein Suchbild war auch das Gruppenfoto von der Schuleinweihung am 28. Oktober 1967.
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Für viele Besucher ein Suchbild war auch das Gruppenfoto von der Schuleinweihung am 28. Oktober 1967.
50 Jahre Grundschule Pastetten
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„Nach der Familie die wichtigste Station“

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Zur 50-Jahr-Feier gab es in der Grundschule Pastetten unter anderem eine interessante Ausstellung mit Bildern und Materialien von früher zu sehen. Das ließen sich zahlreiche ehemalige Schüler nicht entgehen.

Pastetten– „Nahezu auf den Tag genau vor 50 Jahren wurde das neue Gebäude der Grundschule Pastetten eingeweiht – am 28. Oktober 1967“, erklärte Rektorin Karin Wittig am letzten Schultag vor den Herbstferien. Grund genug, Lehrer, Eltern und Schüler zu einer kleinen Feierstunde in die neue Turnhalle einzuladen.

„Die Schule ist nach der Familie die wichtigste Station im Kinder- und Jugendalter“, betonte Pastettens Bürgermeisterin Cornelia Vogelfänger in ihrer kurzen Ansprache. In einer Schule wechseln Schüler und Lehrer, das einzig Bleibende sei das Gebäude, sagte sie. „Es ist wichtig, dass darin ein guter Geist wohnt“, und das sei in Pastetten in allen Bereichen so, angefangen bei der Schulleitung bis hin zum Hausmeister. Es sei nun wichtig, diesen guten Geist weiter zu bewahren.

Die Bürgermeisterin nannte einige Meilensteine in der Geschichte des Hauses, etwa die energetische Sanierung im Jahr 2011 oder die Erweiterung des Brandschutzes ein Jahr später. „2018 wird dann die alte Turnhalle an die Hackschnitzelheizung angeschlossen“, blickte Vogelfänger auch in die Zukunft.

Schulamtsdirektorin Marion Bauer ging kurz auf die Veränderung in den Unterrichtsmethoden ein. In ihrer eigenen Schulzeit habe ein beliebter Schülerspruch geheißen: „Wenn alles schläft und einer spricht, dann nennt man das den Unterricht.“ Heute werde viel mehr die Freude am Lernen geweckt, um selbstständigen, leistungsorientierten Unterricht zu erreichen.

Schulleiterin Wittig richtete ihre Dankesworte auch an die Eltern und den Elternbeirat mit Vorsitzender Sabine Stolze. Es hätten sich so viele Freiwillige für die Ausrichtung der Feier gefunden, dass gar nicht alle zum Helfen eingeteilt werden konnten. In der Turnhalle gab es für die Schüler und ihre Angehörigen musikalische Einlagen von den Musik-AGs der Schule. Die Klasse 4a unter Leitung von Teresa Maier stellte Pausenspiele, Reime und Verse aus früheren Zeiten vor.

Für den Großteil des Nachmittags aber hatten sich Lehrer und Schüler etwas Besonderes einfallen lassen. So war in nahezu jedem Klassenzimmer Interessantes von anno dazumal geboten. Dazu gehörten alte Kinderspiele wie „Himmel und Hölle“ oder Gummihopsen ebenso wie die Möglichkeit, sich mit einem Pappaufsteller zur Einschulung im Stil der 50er Jahre fotografieren zu lassen. Besonders interessant war die Ausstellung „Schule früher“, in der alte Unterrichtsmaterialien und Schulhefte gezeigt wurden.

Für viele Besucher ein Suchbild war auch das Gruppenfoto von der Schuleinweihung am 28. Oktober 1967.

Darüber hinaus waren an Leinwänden die Einschulungsbilder aller Klassen gepinnt, die seit 1967 in Pastetten gestartet sind. Für die Schüler und Erwachsenen gleichermaßen war es ein großer Spaß, sich zu entdecken oder entdecken zu lassen. So wie Markus Friedl, der mit seiner Frau Simona und den Kindern Andreas, Jakub und Veronika gekommen war. „Ich wurde 1983 hier eingeschult“, erzählt der Reithofener. Auch zwei seiner Kinder gehen zur Zeit in Pastetten in die Schule, der Große ist schon auf die Realschule gewechselt. „Das Gebäude hat sich schon sehr verändert, aber an den Pausenhof kann ich mich noch gut erinnern“, blickt Friedl zurück, der heute selbstständiger Malermeister ist. „Es war eine schöne Zeit, aber am schönsten waren die Pausen“, scherzt er.

Auch Ferdinand Geisberger denkt gern an seine Schulzeit in Pastetten zurück. „Ich habe vor allem die Kameradschaft genossen“, sagt der heutige Bucher Bürgermeister, „mit manchen besteht die Freundschaft bis in die Gegenwart“. Geisberger hatte 1973 seinen ersten Schultag in Pastetten, da die Bucher Schule 1968 aufgelöst worden war.

Die Ausstellung

„Schule früher“ ist am Montag, 6. November, von 9 bis 11 Uhr für die Öffentlichkeit zu sehen.

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