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An der CSU-Spitze von Buch und Pastetten stehen (vorne, v. l.) Hans Oskar (Schatzmeister), Alois Zollner (stellvertretender Vorsitzender), Cornelia Vogelfänger (stellvertretende Vorsitzende), Ferdinand Geisberger (Vorsitzender), Iva Hirth (stellvertretende Vorsitzende), Josef Knon (Schriftführer) sowie (hinten, v. l.) Matthias Zimmerer (Beisitzer), Thomas Steidler (Beisitzer), Landrat Martin Bayerstorfer (Wahlleiter), Martin Loidl, Julia Vogelfänger, Georg Kreuzer, Thomas Huber (alle Beisitzer) und Martin Ostermeier (Kassenprüfer). Nicht im Bild: Ulli Baumann, Elisabeth Huber, Michael Rappold (alle Beisitzer) sowie Alexander Hoffmann (Kassenprüfer).  

CSU-Ortsverband Buch-Pastetten rüstet sich für Wahlen 

Geisberger will nochmal, Vogelfänger nicht

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Die Kommunalwahl im Jahr 2020 wirft ihre Schatten voraus. „Wir wollen da als CSU-Ortsverband wieder gute Ergebnisse erzielen“, sagte Ferdinand Geisberger, Vorsitzender von Buch-Pastetten, in der Jahreshauptversammlung im Pastettener Gasthaus Winner.

Pastetten – Ziel sei es, wieder die Chefsessel in den jeweiligen Rathäusern zu besetzen. „Ich werde mich jedenfalls wieder der Wahl stellen“, kündigte Geisberger an, der das Bürgermeisteramt in Buch am Buchrain bekleidet. Genauso deutlich kam der Zwischenruf seiner Pastettener Amtskollegin und stellvertretenden Ortsverbandsvorsitzenden: „Ich nicht!“, stellte Cornelia Vogelfänger klar. Wen die Pastettener stattdessen ins Rennen schicken, blieb an diesem Abend allerdings offen.

Als wichtigen Punkt sprach Geisberger auch die Europawahl an, die am 26. Mai ansteht. Hier gelte es, ein Ergebnis zu erzielen, das nicht alles in Frage stellt, was in den vergangenen Jahren in Europa ausgebaut wurde. „Was zurzeit in Großbritannien mit dem Brexit abläuft, ist für mich eine absolute Frechheit“, so Geisberger. Deswegen brauche Spitzenkandidat Manfred Weber „all unsere Unterstützung, um ein gutes Wahlergebnis zu erzielen“.

Aus dem Publikum meldete sich dazu Siegfried Förg zu Wort. „Als Unternehmer und überzeugter europäischer Bürger“ wolle er nochmals deutlich machen, „dass wir ohne die EU aufgeschmissen sind“. Europa müsse sich weiterentwickeln. Wenn man die Einheit nicht schaffe, „dann überrollt uns China“. Mit Eigenverantwortung und freien Entscheidungen sei es dann möglicherweise vorbei.

Ein wichtiger Punkt in Geisbergers Rede war das Bürgerbegehren zur Artenvielfalt. „Bei der ganzen Diskussion stimmt mich nachdenklich, dass die Menschen im ländlichen Raum letztlich allein schuld am Insektensterben und der Zerstörung von Lebensräumen sein sollen. Sie sollen sich darum kümmern, dass Bauland ausgewiesen wird und Flächen für Autobahn und Flughafen entstehen. Gleichzeitig soll aber der ländliche Raum für die Energiewende sorgen und die Masse an erneuerbaren Energien liefern. Und dann soll er auch noch Ort der Erholung sein und sich um die Lebensmittelerzeugung kümmern.“

Diese Diskussion müsse anders geführt werde, forderte Geisberger: „Wir dürfen nicht den Zwängen anderer, die nicht in unsere Umgebung leben, nachgeben. Wir vor Ort haben die Verantwortung und treffen vorausschauende Entscheidungen für die Zukunft, die wir selbst gestalten wollen.“

Die Neuwahl des Vorstands leitete Landrat Martin Bayerstorfer, der den Ortsverband als „gut organisiert“ lobte. Die Wahl selbst brachte keine Überraschungen. An der Spitze bleibt Geisberger. Seien Stellvertreter sind Vogelfänger, Alois Zollner und Iva Hirth, die aus der Beisitzer-Riege an diesen Posten wechselte. Martin Loidl, bislang einer der Stellvertreter, übernahm nun eine Rolle als Beisitzer.

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