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In Pastetten starten in der ersten Juliwoche die Bauarbeiten der Deutschen Glasfaser. Derweil bekommt eine andere Gemeinde noch eine Chance aufs schnelle Netz (Symbolbild).

Die Deutsche Glasfaser und ihr Turbonetz

In Pastetten starten die Arbeiten, eine andere Gemeinde bekommt neue Chance

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In Pastetten starten in der ersten Juliwoche die Bauarbeiten der Deutschen Glasfaser. Derweil bekommt eine andere Gemeinde noch eine Chance aufs schnelle Netz.

Pastetten/Forstern – Die Planungsphase für den Ausbau des Glasfasernetzes in Pastetten, Reithofen und Harthofen ist beendet, auch die Hausbegehungen werden in Kürze starten. Nun steht das von der Deutschen Glasfaser beauftragte Generalunternehmen in den Startlöchern: In der kommenden Woche rollen die Maschinen an, um das Glasfasernetz in den genannten Orten auszubauen. Das teilt die Deutsche Glasfaser mit. Im ersten Schritt werden demnach sukzessive die Leerrohre in etwa 40 Zentimetern Tiefe in die Straßen eingebracht. Sobald sie verlegt sind, werden die Glasfasern eingeblasen. 

Pastetten: Deutsche Glasfaser informiert Anwohner über Arbeiten 

Das Unternehmen weist darauf hin, dass es im Rahmen der Tiefbauarbeiten zuweilen notwendig ist, geöffnete Stellen in Asphalt oder Pflasterung provisorisch, etwa mit Pflastersteinen, zu schließen, da diese gegebenenfalls ein weiteres Mal geöffnet werden müssen. Mit Ende der Arbeiten werden diese Bereiche final verdichtet, geschlossen und von der Gemeinde abgenommen. „Vor Beginn der Bauarbeiten in einer Straße werden die Anlieger so früh wie möglich mit einer Information im Briefkasten über den Termin informiert“, sagt Carina Schnipper, Koordinatorin Marketing und Kommunikation.

Die Deutsche Glasfaser arbeitet eng mit Gemeindeverwaltung und Bauleitung zusammen: Die Gemeinde kontrolliere und dokumentiere vorab jeden Ausbaubereich und nehme am Ende alle öffentlichen Oberflächen (Straße, Gehwege) ab. Deren ordnungsgemäße Wiederherstellung durch den Generalunternehmer sei obligatorisch. „Besteht doch einmal Ausbesserungsbedarf, kümmert sich die Bauleitung unverzüglich um die Bearbeitung“, erklärt Schnipper.

Forstern: Die Gemeinde bekommt eine neue Chance aufs schnelle Netz

Erfolgreich ist die Nachfragebündelung auch in Neuching, Isen und Anzing verlaufen, anders als in Forstern, wo bekanntermaßen die notwendige 40-Prozent-Quote nicht erreicht worden war: Die Forsterner hatten zu wenig Interesse am schnellen Netz der Deutschen Glasfaser gezeigt.

Überraschenderweise ergibt sich dort jetzt eine neue Chance aufs schnelle Netz: Die Glasfaser wird noch mal aktiv.

Auch Bürgermeister Georg Els wirbt auf der Homepage des Unternehmens damit, „dass der Ausbau für die Gemeinde kostenfrei ist“, ebenso die Baukosten für den Hausanschluss. Und: „Damit könnte auch an unserer Grund- und Mittelschule der Digitalpakt optimal umgesetzt und die Schule endlich mit einem Glasfaseranschluss versehen werden“, so Els. 

Ein Bürgerinfoabend zum Thema findet am Donnerstag, 4. Juli, um 19.30 Uhr in der Sportgaststätte Schmankerlwerk, Hauptstraße 34, statt.

vam

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