Bald schon Häuser statt Wiese? Bürgermeister Peter Deischl zeigt das 4600 Quadratmeter große Areal am Ortausgang von Pastetten. Hier könnten nach ersten Ideen fünf Doppelhäuser und ein Mehrfamilienhaus entstehen.
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Bald schon Häuser statt Wiese? Bürgermeister Peter Deischl zeigt das 4600 Quadratmeter große Areal am Ortausgang von Pastetten. Hier könnten nach ersten Ideen fünf Doppelhäuser und ein Mehrfamilienhaus entstehen.

Fünf Doppelhäuser und ein Mehrfamilienhaus mit 16 Wohneinheiten

Baugebiet „Zeilerner Straße“: Ein neuer Ortsrand für Pastetten

  • Henry Dinger
    vonHenry Dinger
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Neue Wohnhäuser sollen am Ortsausgang von Pastetten Richtung Zeilern entstehen. Der Gemeinderat gab in seiner Sitzung den Startschuss für die Bauplanung im Gebiet „Zeilerner Straße Ost“.

Pastetten – Auf einem ersten Entwurf des Planungsverbandes Äußerer Wirtschaftsraum München, der in der Sitzung vorgestellt wurde, sind fünf Doppelhäuser mit jeweils einer Doppelgarage und ein Mehrfamilienhaus mit Garten skizziert. Als Bauland stehen knapp 4600 Quadratmeter zur Verfügung. Der Idee nach bekommt das Mehrfamilienhaus einen Sammelstellplatz mit Carports, zudem sind sechs Besucherstellplätze vorgesehen.

Zwischen zwei Reihen mit jeweils drei Häusern verläuft eine 5,50 Meter breite Straße. Die Grundstücke sind pro Doppelhaushälfte zwischen 350 und 411 Quadratmeter groß, das Mehrfamilienhaus steht in einer Fläche mit 890 Quadratmetern Größe. Insgesamt sollen 16 Wohneinheiten entstehen.

Bürgermeister Peter Deischl machte in der Gemeinderatssitzung deutlich, dass die gezeigte Skizze bisher nur ein erster Vorschlag sei, damit das Gremium überhaupt einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan fassen könne. Dem gaben dann schließlich auch alle Beteiligten ihr Einverständnis. Im Anschluss daran stimmten die Gemeinderäte ebenso geschlossen dafür, das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Erding (ADBV Erding) mit der Durchführung einer so genannten Umlegung zu beauftragen. Dabei werden die Eigentumsverhältnisse von einzelnen Grundstücken neu geordnet, um ein gesamtes bebaubares Gebiet zu schaffen. Die Eigentümer bekommen dafür andere vergleichbare Grundstücke, die den mindestens gleichen Verkehrswert und eine gleichartige Lage haben wie ihr bisheriges Areal.  

hd

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