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Im Gewerbegebiet Harthofen hat erst kürzlich die Firma Bohle ihr Gebäude eröffnet. Links davon wird bald Billi-Bolli aus Ottenhofen mit Kindermöbeln folgen, erklärt Pastettens Bürgermeisterin Cornelia Vogelfänger. Sie freut sich, dass neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze entstehen.

Ein Rundgang durchs Gewerbegebiet Harthofen 

Pastettens Wirtschaftsmotor startet

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Ins Gewerbegebiet Harthofen in der Gemeinde Pastetten kommt langsam Leben. Alle Grundstücke sind verkauft, auf etwa der Hälfte herrscht schon eine rege Tätigkeit.

HarthofenDas Gewerbegebiet Harthofen gedeiht. Die Hälfte der Grundstücke ist schon bebaut, oder es wird dort gerade gewerkelt, die ersten Firmen haben ihre Arbeit aufgenommen. Beim Ortstermin mit Pastettens Bürgermeisterin Cornelia Vogelfänger herrscht reger Betrieb auf den neu angelegten Straßen, Bau- und Lieferfahrzeuge kommen und fahren.

Besonders in den vergangenenm Wochen hat sich auf dem rund 52 000 Quadratmeter großen Areal viel getan. Erst vor wenigen Wochen hat die Ernst Bohle GmbH aus Gummersbach hier ihr schmuckes Firmengebäude, errichtet von einer Holzbaufirma aus Forstern, eröffnet.

„Die ersten zwei Grundstücke haben wir Ende März 2015 verkauft“, erinnert sich Vogelfänger. Die 15 Parzellen sind zwischen 1000 und 5000 Quadratmeter groß, das größte Areal wird von der Esso-Tankstelle besiedelt, die auch als erster Betrieb fertig gebaut war. Danach folgte die Pension Robi, die im Oktober 2016 öffnete. Deren Betreiber hat sich auch das Nachbargrundstück gesichert. Hier soll ein gleich großes Gästehaus mit ebenfalls 31 Zimmern entstehen – die Autobahn- und Messenähe machen den Standort Pastetten für Geschäftsreisende und Monteure attraktiv.

Beim Rundgang zeigt sich, wie es in den kommenden Wochen und Monaten weitergeht. Auf dem Gelände von Wieser Malerbetrieb und Gerüstbau wird in den Außenanlagen kräftig gewerkelt. Sie sind nun an der Reihe, nachdem die Halle steht.

Ebenfalls weit fortgeschritten ist das Gebäude von Billi-Bolli. „Auch ein lokales Unternehmen“, freut sich die Ortschefin. Die Firma aus Ottenhofen stellt Möbel fürs Kinderzimmer her und bietet gebrauchte Kindermöbel an. Hier dürfte die Eröffnung demnächst anstehen.

Von den zwei Autohändlern, die sich ansiedeln wollen, ist einer schon längere Zeit vor Ort aktiv. Wann der zweite kommt, weiß die Bürgermeisterin nicht. „Wer hier gekauft hat, muss aber innerhalb von fünf Jahren seinen Betrieb errichten“, erklärt sie.

Im kommenden Jahr soll Baubeginn beim Elektro-Meisterbetrieb Notka sein, der das Eckgrundstück zur Staatsstraße hin besiedeln wird. Derzeit im Entstehen ist das Gebäude von Cerion, einem großen Hersteller von Kirchenkerzen. Noch nicht bekannt ist, wann die Grundstücke eines Brennstoffhändlers, einer Medientechnik-Firma, eines Fenster- und Türenanbieters, eines Wasserbettenhändlers und eines Küchenherstellers besiedelt werden.

Dass es bei Bauarbeiten immer mal zu Schäden kommt, ist verständlich, ärgert die Bürgermeisterin aber trotzdem: Dreimal wurden im Gewerbegebiet Oberflurhydranten angefahren, einmal ein Telekom-Verteiler. „Ein Verursacher hat sich nie gemeldet“, bedauert Vogelfänger.

Neu ist übrigens, dass es im Gewerbegebiet auch eine Bank gibt. Sie steht am Geh- und Radweg nach Harthofen und bietet zwar keine Geldgeschäfte an, dafür müden Fußgängern die Möglichkeit zum Ausruhen. „Es gab zwar Diskussionen, ob sie nicht zu nah an der Straße steht“, sagt Vogelfänger, „aber von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf Pastetten und die Alpen“.

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