Dass der Spielplatz an der Pfarrer-Melf-Straße in Pastetten an beiden Seiten durch Zäune oder eine Bepflanzung gesichert wird, wünschen sich einige Eltern.
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Dass der Spielplatz an der Pfarrer-Melf-Straße in Pastetten an beiden Seiten durch Zäune oder eine Bepflanzung gesichert wird, wünschen sich einige Eltern.

Deischl: Vor-Ort-Termin am Spielplatz

Eltern wünschen sich Zaun und Türchen

  • Henry Dinger
    VonHenry Dinger
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Der Kinderspielplatz an der Pfarrer-Melf-Straße soll an beiden Seiten eingezäunt werden. Das ist der Wunsch einiger Eltern.

Pastetten – Der Kinderspielplatz an der Pfarrer-Melf-Straße war erneut Thema im Pastettener Gemeinderat. Zwei Mütter meldeten sich in der Bürgersprechstunde zu Wort. Ihr Wunsch ist, dass der Platz an beiden Seiten eingezäunt wird – wie alle anderen Spielplätze in Pastetten auch.

Die Straße zum verkehrsberuhigten Bereich zu machen, reiche nicht aus. Denn es seien nicht die Anwohner, die zu schnell fahren, sondern vor allem Ortsfremde wie Lieferdienste.

Die Kinder würden beim Spielen schnell auf die Straße rennen und in Gefahr geraten. „Es kommen hier auch Gruppen mit 20 Kindern aus dem Kindergarten. Da sind zwei Erzieherinnen dabei, die müssen sehr gut aufpassen“, sagte eine der Mütter. Ihr Vorschlag war, das Areal an beiden Seiten jeweils mit einem Zaun oder einem Tor und Bepflanzung zu sichern.

Bürgermeister Deischl: Verkehrsberuhigter Bereich kommt

Bürgermeister Peter Deischl (FWE) verwies auf die Verkehrsschau mit Vertretern von Landratsamt und Polizei im Juni, bei der empfohlen wurde, die Pfarrer-Melf-Straße als verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen. Das werde auch so umgesetzt. „Aber Ihr Anliegen ist bei mir angekommen“, sagte er in Richtung der Mütter und kündigte einen gemeinsamen Ortstermin mit dem Bauhof an.

Hans Kerschbaum (FWE), der bereits im Juni die Einzäunung angeregt hatte, untermauerte am Ende der Sitzung ebenfalls den Wunsch nach einem Zaun. Außerdem, so Kerschbaum, sei es besser, die Straße nicht zu einem verkehrsberuhigten Bereich zu erklären, sondern lieber eine Tempo-30-Zone einzurichten. Das wäre auch ein Anliegen von Anwohnern. Im verkehrsberuhigten Bereich, so Kerschbaum, würden die Kinder glauben, es wäre komplett ihr Bereich, und nicht mehr auf die Fahrzeuge aufpassen.

Deischl verwies erneut auf die Verkehrsschau. Das Landratsamt habe „dringend“ geraten, einen verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen. „Wenn uns das empfohlen wird, sollten wir das auch umsetzen.“ Denn wenn etwas passiere und es sei kein verkehrsberuhigter Bereich eingerichtet gewesen, obwohl es empfohlen war, könnte das für die Gemeinde auch rechtliche Folgen haben.

hd

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