+
Buntes Programm f ür Jedermann: Burschen, Dirndl und Feuerwehr planen gemeinsam das „verrückte Partyzelt“ im Oktober. Im Hintergrund ist schon der erste Anhänger mit Teilen des 36-Meter-Zirkuszeltes zu sehen, das hier zum Festsaal wird.

Event von Burschen, Dirndln und Feuerwehr 

Ein Riesen-Zirkus in Pastetten

  • schließen

Die Pastettener Burschengemeinschaft präsentiert im Oktober „Das völlig verrückte Party-Zirkuszelt“. Gemeinsam mit der Dirndlgemeinschaft und der Feuerwehr stellt sie ein buntes Programm auf die Beine. Selbst Harry G. kommt – schon bald gibt’s dafür die Eintrittskarten.

Pastetten– „Eigentlich wollten wir ja in diesem Jahr gar keine große Veranstaltung machen“, sagt Burschenchef Andi Wagner. „Aber dann wollte die Dirndlgemeinschaft was auf die Beine stellen und die Feuerwehr ihren 140. Geburtstag feiern. Da konnten wir die beiden natürlich nicht alleine lassen und haben uns sofort an die Planungen gemacht.“

Und so kommt es, dass aus dem „eigentlich nicht“ eines der größten Events wird, das die Pastettener Burschengemeinschaft nach ihrer 100-Jahr-Feier im Jahr 2012 federführend organisiert hat. „Das völlig verrückte Party-Zirkuszelt“ bietet der längsten Feier des Jahres auf jeden Fall genügend Raum.

Mit 36 Metern Durchmesser und 14 Metern Höhe in der Mitte dürfte das Zirkuszelt, das an der Schulstraße stehen wird, weithin zu sehen sein. Es wird direkt auf der Wiese neben dem Laufstall von Sebastian Peis aufgebaut, in dem die Burschen 2015 die Laufstallparty feierten und nur wenige Meter weiter auf demselben Grundstück die 100-Jahr-Feier stattfand. „Hätten wir den Peis Wasti nicht, wäre in Pastetten nur halb so viel geboten. Aber wenigstens wird es ihm mit uns nicht langweilig“, sagt Wagner lachend.

Von 6. bis 15. Oktober zündet ein Programm-Feuerwerk, das die Gäste aus dem weiten Umland anlocken wird. Den Zeitpunkt haben sich die Veranstalter gut überlegt: „Da ist in München die Wiesn vorbei und in Erding das Volksfest zu Ende. Außerdem ist Monatsanfang, da haben die Leute wieder Geld“, scherzt Wagner und verweist zugleich auf die „Getränke-Tiefpreisgarantie“, die bereits von der WinterJam bekannt ist.

Dafür, dass sich die Burschen erst im März überhaupt für die Aktion entschieden haben, sind die Planungen erstaunlich weit fortgeschritten. Den Auftakt macht am 6. Oktober die „Neon Night“ unter der Regie der Burschen: Der dunkle Sternen-Innenhimmel des Zelts wird mit Schwarzlicht angestrahlt. Zur passenden Musik gibt’s eine Mega-Laser-Show. Einen Tag später sind noch einmal die Burschen an der Reihe: Sie präsentieren die „Woid Rocker“ aus Niederbayern. „Die werden das Zelt richtig auf den Kopf stellen“, freut sich der Burschenchef schon jetzt.

Der 8. Oktober steht ganz im Zeichen der 140-Jahr-Feier der Feuerwehr Pastetten. Nach einem Gottesdienst am Morgen wird es ab 11.30 Uhr Mittagstisch geben, bevor um 14 Uhr ein großer Festumzug beginnt. Dazu gibt’s eine Fahrzeugausstellung und Vorführungen. Eingeladen sind alle Feuerwehrvereine aus dem Umland und freilich jeder, der kommen möchte.

Nach einigen Tagen Pause tritt am 13. Oktober ab 20 Uhr Harry G. auf. Der Vorverkauf für dieses von den Dirndln initiierte Highlights startet bereits morgen (siehe unten). Auch den 14. Oktober haben die Dirndl geplant: Es steigt die „Hangoverparty“ mit DJ Berlus.

Einen Tag später feiern die Burschen den Kirchweihsonntag mit Kirchweihente, Riesen-Kirtahutschn und einer Landwirtschaftsausstellung. Ab 14 Uhr ist Barbetrieb, es spielt die Band „Tetrapack“. Familien sind herzlich willkommen, für die Kleinen gibt’s beispielsweise eine Hüpfburg. Laut Wagner ist im „völlig verrückten Party-Zirkuszelt“ für jede Altersklasse und für jeden Geschmack etwas dabei.

Harry G.: Hier gibt’s Tickets

Dorfladen Pastetten, Hauptstraße 14a; Post/Schreibwaren Forstinning, Münchner Straße 25; Tankstelle Neumaier Buch; Post/Schreibwaren Anzing, Högerstraße 19

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Mutig den Glauben hochgehalten
Evangelische Christen in Dorfen waren nie auf Rosen gebettet. Im 16. Jahrhundert wurden sie verfolgt. In jüngerer Zeit mussten Streitereien und Skandale verarbeitet …
Mutig den Glauben hochgehalten
Jamaika: Finger weg von den Kommunen
Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, wollen sich die Jamaika-Sondierer  die Bildungspolitik unter den Nagel reißen. Mit einem ganz schlechten Vorstoß, meint …
Jamaika: Finger weg von den Kommunen
„Lesen ist so wichtig“
Zwanzig Dorfener Bürger haben in der Grundschule Dorfen Nord für die Schüler aus ihren Lieblingsbüchern vorgelesen.
„Lesen ist so wichtig“
Strohmaier macht das Holzland E-mobil
Gemeinderat Georg Strohmaier hat vor dem Bürgerhaus in Schröding eine Elektrotankstelle installiert.
Strohmaier macht das Holzland E-mobil

Kommentare